Das ändert sich durch die neue Facebook-Chronik

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München - Viele Mitglieder des sozialen Netzwerks "Facebook" haben sich bereits umgestellt. Ab dem 30. März bekommt jeder die neue Chronik. Wir erklären, was sich ändert und was Sie ändern können.

Es ist wie so oft: Gibt es Neuerungen, reagieren die User erst einmal mürrisch. Die neue Chronik auf Facebook spaltet derzeit die soziale Netzwerk-Gemeinde. Allerdings gibt es kein Zurück, denn ab dem 30. März 2012 stellt Facebook alle Seiten um - die neue Chronik bekommt dann jedes Mitglied, ob man möchte oder nicht.

Die beiden größten Änderungen sind das große Titelbild und die Zeitleiste. Mit 850 Pixel Breite ist das Titelbild ein absoluter Blickfang. Durch die Zeitleiste wird den bisherigen Einträgen eine chronologische Reihenfolge verpasst. Je nachdem wieviel das jeweilige Mitglied von sich preisgibt und eingetragen hat, kann man von der Geburt bis heute die einzelnen Lebensstationen erforschen.

Die peinlichsten Facebook-Pannen der Welt!

Die lustigsten Facebook-Pannen der Welt

Was verbessert sich durch die neue Chronik? Besonders aktive Facebooker gehen "Freunden" mit ihren Beiträgen und Posts manchmal gehörig auf die Nerven. Oftmals kann oder möchte man die Freundschaft aber nicht beenden. Man will ja schließlich nicht der Frau eines guten Freundes auf den Schlips treten oder den eigenen Chef aus der Freundesliste entfernen.

In Zukunft kein Problem. Will man nicht mehr über alles dieser Personen informiert werden, muss man lediglich auf das Pfeilsymbol rechts über dem Eintrag anklicken. Facebook bietet dem Nutzer dann verschiedene Möglichkeiten, welche Aktivitäten des "Freundes" eingeblendet werden. Und keine Sorge: Peinliche Situationen oder verletzte Eitelkeiten bleiben aus, da der Gegenüber von den Vorgängen nichts mitbekommt. Die Änderungen wirken sich nur auf die eigene Pinnwand aus.

Wie den regelmäßigen Nutzern schon länger bekannt ist, wird man rechts oben durch Kurzmeldungen über die Aktivitäten von Freunden auf dem Laufenden halten. Wer auf diese Neuigkeiten verzichten möchte, kann ebenfalls mit einem einfachen Klick auf das Pfeil-Symbol rechts oberhalb der rechten Spalte Abhilfe schaffen.

Zu unübersichtlich, lautet oftmals die Kritik an der neuen Chronik. Doch man kann sie auch "entschlacken".  Das zweispaltige Layout ist für viele die größte Umstellung. Mit dem "Social Fixer" , einem Browser-Addon für Firefox, Opera, Safari und Chrome gibt es eine Menge Einstellungsmöglichkeiten. Durch die Installation kann man sich beispielsweise dem Titelbild entledigen und das Layout wieder auf eine Spalte reduzieren.

jb

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