Ärzte befürchten steigende Zahl Blinder in Deutschland

- Dresden - Trotz immer besserer Diagnose und Therapie befürchten Augenärzte eine steigende Zahl Blinder in Deutschland. Ursachen sind der zunehmende Verzicht der Menschen auf Vorsorgeuntersuchungen und die demographische Entwicklung mit einem wachsenden Anteil Älterer, teilten die Organisatoren der zweiten bundesweiten "Woche des Sehens" am Dienstag in Dresden mit. Die Aktion wird dort am Donnerstag eröffnet und hat diesmal ihren Schwerpunkt in Ostdeutschland. Finale ist am 15. Oktober in Berlin.

<P>Momentan gibt es in Deutschland 155 000 Blinde und etwa 500 000 Sehbehinderte. Die Sorge der Ärzte um eine Zunahme begründet sich vor allem auf mangelnde Prävention und die "Wohlstandskrankheit" Diabetes, deren Folge eine Erblindung sein kann. Da seit etwa drei Jahren die Vorsorgeuntersuchung zum Grünen Star (Glaukom) von den Krankenkassen nicht mehr bezahlt wird, sei ein deutlich nachlassendes Interesse an solchen Untersuchungen spürbar, berichteten mehrere Augenärzte übereinstimmend.</P><P><BR>Nach Aussage des Leiters der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Dresden, Lutz E. Pillunat, sind Diabetes und Glaukom die häufigsten Ursachen für Erblindungen in Deutschland. Weltweit sehe das allerdings anders aus. Etwa die Hälfte der 50 Millionen Blinden ist am Grauen Star erkrankt, der durch Operation heilbar ist. (Internet: Aktion: http://woche-des-sehens.de) <BR></P>

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