Akzeptanz kostenpflichtiger Internet-Inhalte wächst

- Hamburg - Die Akzeptanz kostenpflichtiger Internet-Inhalte wächst. Nach einer Studie der Hamburger Unternehmensberatung Fittkau & Maaß lehnen nur noch 27,1 Prozent der deutschsprachigen Internet- Nutzer kostenpflichtige Angebote im World Wide Web ab. Vor einem Jahr waren noch fast 50 Prozent der Online-Nutzer nicht bereit, Geld für bestimmte Internet-Inhalte zu bezahlen.

<P>Fast zwei Drittel der Nutzer sind nach den Ergebnissen der so genannten W3B-Studie fast täglich online. Gehen heute 62 Prozent an sechs oder sieben Tagen pro Woche ins Netz, waren es bei der ersten Erhebung im Herbst 1996 erst 35 Prozent. Dabei hat die Kommunikation beispielsweise per E-Mail im Vergleich zur Informationsbeschaffung an Bedeutung gewonnen: Vor einem Jahr gaben 69 Prozent der Befragten Online-Kommunikation und 82 Prozent Informationsabruf als Grund für den Klick auf die Datenautobahn an. Bei der aktuellen Befragung wurden Kommunikation von 75,3 Prozent und Informationsabruf von 75,6 Prozent als Nutzungsgrund angeben. "Somit vollzieht sich im deutschsprachigen Internet langsam aber sicher der Wandel vom reinen Informations- zum Informations- und Kommunikationsmedium", kommentiert Fittkau & Maaß die Ergebnisse.</P><P>30 Prozent der Internet-Nutzer sind heute bereit, für "hochwertige Informationen, Daten und Nachrichten" im Internet Geld zu bezahlen. Vor einem Jahr waren dazu nur 19 Prozent bereit. Jeweils rund 20 Prozent würden sich zum Beispiel Software, Musik oder Filme aus dem Internet etwas kosten lassen. Bei der Suche nach Finanzierungswegen für redaktionelle Inhalte ist Werbung bei den Internet-Nutzern aber beliebter als Nutzungsgebühren. Vor die Wahl gestellt, bevorzugten 51 Prozent Werbung. Allerdings schenkt ein Drittel der Menschen im World Wide Web der Werbung ohnehin keine Beachtung.</P><P>Für die am Montag veröffentlichte Studie wurden vom 7. Oktober bis zum 11. November rund 99 000 deutschsprachige Internet-Nutzer befragt.</P>

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