Android in USA beliebter als iPhone

New York - Bei US-Neukunden sind Android-Telefone derzeit beliebter als die mit viel Medienaufmerksamkeit bedachten iPhone-Geräte von Apple. Das neue iPhone wurde aber noch nicht mitgezählt.

Im zweiten Quartal 2010 waren 27 Prozent aller in den USA angeschafften Smartphones mit Android ausgestattet, während iPhones nur auf einen Anteil von 23 Prozent kamen, wie die Marktforschungsfirma Nielsen meldete. Noch im Schlussquartal 2009 hatte Apple mit einem Anteil von 34 Prozent bei Neukunden einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Android drang im gleichen Zeitraum von 6 Prozent Verkaufsanteil auf 27 Prozent im vergangenen Quartal vor. Allerdings wirken sich in den jüngsten Quartalsergebnissen die Verkäufe von Apples iPhone 4 noch nicht aussagewirksam aus, da es erst wenige Wochen zuvor auf den Markt gekommen war.

Beliebtestes Smartphone-System der USA blieb die Blackberry-Reihe des kanadischen Herstellers Research in Motion. Deren Marktanteil ist zwar bei Neukunden ebenso wie bei der Gesamtverbreitung rückläufig. Die Kanadier heimsten trotzdem mit zuletzt 33 Prozent die meisten Neuverkäufe und belegen mit einer Verbreitung von 35 Prozent die Spitzenposition, vor Apple (27 Prozent), Windows Mobile (15 Prozent) und Android (13 Prozent).

dapd

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