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Bei den ersten Einstellungen, die man auf seinem Smartphone tätigt, lauert die ein oder andere Gefahr.

Sicherheit und Datenschutz

Android-Smartphone einrichten: Sieben wichtige Schritte

Berlin - Smartphones haben auf der Geschenke-Hitliste ganz oben mitgemischt. Nach dem Auspacken muss das Handy eingerichtet werden. Für viele ist das kompliziert. Und gerade bei Androiden lauern einige Fallstricke.

Beim Einrichtung eines neuen Android-Smartphones sollten Besitzer die ersten Einstellungen ohne Internetverbindung vornehmen. So verhindern sie, dass das Gerät möglicherweise schon ungewollt Daten verschickt, berichtet das Verbraucherschutzportal "Mobilsicher.de".

Schritt 1: Bei den Punkten "SIM-Karte einlegen" und "Mit WLAN verbinden" erst einmal auf "Überspringen" tippen.

Schritt 2: Beim Punkt Gerätesperre, die oft auch als Displaysperre bezeichnet wird, raten die Experten zu einer PIN oder einem Passwort, weil Wischmuster als nicht sicher gelten.

Schritt 3: Kein Häkchen setzen sollten Nutzer bei den Punkten Google "Standortdienste aktivieren" und "Standortdienste verbessern", weil sonst Google den eigenen Aufenthaltsort auch dann bestimmen kann, wenn man gerade gar keine Google-Apps nutzt. Es genügt, die Standortdienste nur zeitweise zu aktivieren, wenn sie gerade tatsächlich gebraucht werden.

Schritt 4: Apps, die Handybesitzer nicht nutzen möchten, deinstallieren sie am besten gleich - im Zweifel lassen sie sich später leicht neu installieren. Das gilt den Angaben zufolge aber nur für die Anwendungen unter dem Reiter "Heruntergeladen". Unter dem Reiter "Alle" werden dagegen auch systemrelevante Apps angezeigt, die Nutzer nur antasten sollten, wenn sie genau wissen, was sie tun.

Schritt 5: Ab Android 6.0 können Anwender die Zugriffsrechte der Apps einschränken und sollten das unter "Apps/Einstellungen/App-Berechtigungen" auch tun, empfehlen die Experten. Auf Kontakte, Standort, Telefon und SMS etwa sollte keine App ohne plausiblen Grund zugreifen dürfen.

Schritt 6: Nach diesen ersten Einstellungen wird das Gerät mit dem WLAN verbunden und die SIM-Karte eingelegt. Danach wird der Nutzer aufgefordert, ein Google-Konto anzugeben.

Schritt 7: Weil Google in der Standardeinstellung viele Informationen rund um verbundene Geräte und deren Nutzung sammelt, ist eine Anpassung sinnvoll. Als wichtigsten Punkt raten die Experten zum Deaktivieren des Aktivitätsverlaufs. Das funktioniert auf der Seite www.google.com/settings unter "Persönliche Daten & Privatsphäre/Google-Aktivitäten verwalten/Aktivitätseinstellungen aufrufen", nachdem Nutzer sich bei ihrem Google-Konto angemeldet haben.

Einstellungen bei Google

dpa/tmn

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