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Bedingt kompatibel: Android-Wear-Nutzer dürfen in Verbindung mit iPhones nicht die gleichen Funktionen erwarten wie mit einem Android-Smartphone. Foto: Andrea Warnecke

Android Wear und iPhones arbeiten häufig nicht gut zusammen

Android-Wear-Smartwatches lassen sich auch mit Apples iPhone verbinden. Das Miteinander der Plattformen ist nicht reibungslos. Einige wichtige Funktionen sind in Verbindung mit einem iPhone überhaupt nicht verfügbar.

Berlin (dpa/tmn) - "Kompatibel mit Android und iOS" versprechen manche Smartwatches mit Android Wear. Denn Googles Betriebssystem für Wearables versteht sich nun auch mit iOS-Geräten. Allerdings darf man nicht die gleichen Funktionen erwarten, wie in Verbindung mit einem Android-Smartphone.

In der Realität verstehen sich die Geräte nämlich nur sehr eingeschränkt mit iPhones, berichtet die Zeitschrift "Computerbild" (Ausgabe 24/2015).

"Die unterstützten Funktionen können je nach Plattform variieren", heißt es auf Googles Android-Wear-Webseite. Dass allerdings zahlreiche Funktionen gar nicht verfügbar sind, leitet man daraus nicht ohne weiteres ab. Und die Einschränkungen sind doch umfangreich.

So können dem Bericht zufolge etwa keine Apps über das iPhone auf die Uhr installiert werden. Klingelt das Telefon, wird das zwar auf der Uhr angezeigt, annehmen kann man den Anruf über die Uhr aber nicht. Auch SMS und andere Nachrichten lassen sich nicht vom Handgelenk aus beantworten. Einzige Ausnahme: Google Mail. Auch die Eingabe von Navigationszielen über die Uhr funktioniert nicht.

Grund dafür sind technische Hürden beim Zusammenspiel der unterschiedlichen Software-Plattformen. Laut "Computerbild" sind Google und Apple im Gespräch, um einige Hindernisse abzubauen. Bis dahin gilt allerdings für iPhone-Besitzer: vor dem Kauf einer Smartwatch mit Android Wear gut informieren, welche Funktionen zusammen mit einem iPhone überhaupt nutzbar sind.

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