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Flashmobber am Freitag bei einem Wahlkampf-Auftritt der Kanzlerin.

Angie lernt den Flashmob kennen

München - Flashmobber sind meist harmlose Zeitgenossen, die aus Geselligkeit öffentlich in Erscheinung treten. Nur selten verfolgen sie störende Absichten. Angela Merkels Wahlkampf-Auftritt alleridngs störten sie absichtlich. 

Die Kanzlerin musste auf ihrer Wahlkampftour Bekanntschaft mit Flashmobbern machen. Das sind Gruppen von Menschen, die sich über das Internet verabredet haben und so zufällig zusammengekommenen sind. Sie machen mit Hilfe eines Statements auf sich oder einen Missstand ausfmerksam.

Im Fall von Angela Merkels Wahlkampf-Auftritt störten Sie die Rede auf dem Hamburger Gänsemarkt am vergangenen Freitag mit „Yeahh!“-Rufen. Nach jedem Satz stimmten diejenigen im Publikum, die keine Angie-Fans sind, ein „Yeahhh!“ an. Die Kanzlerin ließ sich nichts anmerken und zog ihr Programm durch. 

Alles begann mit einem Wahlkampf-Plakat

Auslöser für den Flashmob war ein Wahlkampf-Plakat, das den Besuch Angela Merkels auf dem Hamburger Gänsemarkt ankündigte. Jemand schrieb neben den Termin „Und alle so: Yeah!“. Viele Menschen fanden dieses Plakat lustig und so wurde es in der Blogosphäre wahrgenommen. Das Spreeblick-Blog berichtete mocht nur einmal, sondern zweimal darüber.

Sie verabredet sich, um die Kanzlerin zu stören. Wie dieses Youtube-Video zeigt, hat das auch ganz gut geklappt. Die Flashmobber konnten Angela Merkel nicht entgangen sein.

Flashmobber müssen nicht stören

Doch nicht immer verfolgen Flashmobber störende oder böse Absichten. Oft treffen sie sich auch nur, um in der Gemeinschaft Dinge zu tun, oder um auf etwas Spezielles aufmerksam zu machen.

Eine inzwischen berühmte Aktion ist der T-Mobile-Song an der Liverpool Street Station. Wer auch einmal mitmachen möchte bei einem Flashmob oder zu einem aufrufen möchte, kann dies am besten über Twitter oder über das Flashmob-Blog tun. 

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