Angst vor einer strahlenden Zukunft

- Mikrowelle, Computer, Handy und schnurloses Telefon - sie alle beherrschen den Alltag, sind aus Arbeitsleben und Freizeit nicht mehr wegzudenken. Doch leider haben die praktischen Geräte ein großes Manko: Sie senden elektrische und magnetische Wellen und Strahlungsfelder aus, die sich zu einem Strahlencocktail vermengen - dem Elektrosmog. Lange war die Strahlung in Haus und Büro kein Thema, erst mit wachsender Popularität der Baubiologie stehen die gesundheitlichen Auswirkungen im Interesse.

<P>Dazu kommt, dass die Zahl der Strahlenquellen durch technische Neuerungen stark zugenommen hat: Der Handyboom erfordert immer neue Mobilfunkmasten, und immer mehr Menschen wollen mit ihrem Notebook von jedem Ort aus drahtlos im Internet surfen (Wireless LAN). Nicht zu reden von den zig Millionen schnurlosen Festnetz-Telefonen. Der Erforschung von Elektrosmog und seinen Auswirkungen widmet sich seit Jahren die Internationale Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung (IGEF). Auf www.elektrosmog.com entdeckt man fundierte und seriöse Definitionen von und Informationen über Elektrosmog. Als häufigste Gefahrenquellen im Haushalt hat die IGEF nicht nur Handy und Computer ausgemacht, sondern auch beheizbare Wasserbetten, Babyphone, Mikrowellen, Energiesparlampen.</P><P>Vor allem schnurlose Festnetztelefone gelten als Strahlenschleudern. Besonders schnurlose Telefone, die nach dem DECT-Standard arbeiten, gelten als bedenklich: Die Basis-Station sendet nonstop elektromagnetische Wellen aus, auch wenn nicht telefoniert wird. Diese Wellen können sogar bis in die Nachbarwohnung strahlen und lassen sich nur abstellen, wenn man das Telefon aussteckt. W er auf das schnurlose Telefon nicht verzichten möchte, sollte ein analog arbeitendes schnurloses Telefon auswählen, das nur während des Telefonierens Strahlen aussendet. Darüber hinaus gibt die IGEF viele Tipps, wie man die Strahlung in Haushalt und Büro verringern kann. Hilfreich sind auch die Links zu entsprechenden Organisationen und Bürgerinitiativen. </P><P>Wie man sich durch die richtigen Baustoffen in den eigenen vier Wänden vor Elektrosmog schützen kann, verrät www.ohne-elektrosmog-wohnen.de. Auf der Webseite kann man seine eigenen Wohnsituation simulieren und sich über Strahlenschutzlösungen informieren. Mit der Strahlung von Handy und Mobilfunksendern beschäftigt sich eine Sonderseite des ZDF-Magazins "Quarks" unter www.quarks.de/elektrosmog. Hier werden nicht nur die häufigsten Fragen zum Thema Handy, Strahlung und gesundheitliche Bedenken beantwortet, sondern auch Hintergrundinformationen zu Strahlung, Mobilfunk und Elektrosmog bereit gestellt.</P><P>Wer häufig mit seinem Handy telefoniert, sollte sich die Tipps für die richtige Handynutzung durchlesen. Eine umfangreichen Link- und Literatursammlung hilft Interessierten mit Tipps und Adressen weiter. Die gesundheitlichen Auswirkungen von Elektrosmog bezeichnet man als Elektrosensibilität, oder - in ihrer fortgeschrittenen Form - als Elektroallergie. Kopfweh, Schlafstörungen, Herz- und Kreislaufprobleme sind einige der Symptome, mit denen der Körper auf erhöhte Strahlenwerte reagieren kann. Die private Site www.risiko-elektrosmog.de beschäftigt sich mit den Ursachen und Symptomen der Elektrosensibilität.</P><P>Wer denkt, dass er in seinen vier Wänden vor Strahlen sicher ist, weil er weder Computer, Handy, noch schnurloses Telefon besitzt, liegt falsch: Der Fernseher, auch im Standby-Modus, strahlt stärker als ein Computerschirm. </P><P>Elektrosmog in Bayern: Auch Bayerns Umweltministerium nimmt die Sorgen der Bevölkerung ernst und hat ein Special zum Thema Elektrosmog ins Netz gestellt. www.elektrosmog.bayern.de berichtet über die neuesten Forschungsergebnisse, verfolgt die politische Debatte und skizziert die Möglichkeiten der Gemeinden, den Standort von Mobilfunkmasten mitzubestimmen.</P><P> </P>

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