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AOL stellt seinen RSS-Reader ein. Nutzer exportieren daher am besten ihre Webfeeds. Foto: Maurizio Gambarini/dpa

Browser als Alternative

AOL-Reader wird eingestellt: Web-Feeds sichern

Das Ende des AOL-Readers naht. Das Leseprogramm für Web-Feeds steht mit Beginn des nächsten Jahres nicht mehr zur Verfügung. Nutzer sollten daher ihre Feeds an einem anderen Ort sichern.

Berlin (dpa/tmn) - Der AOL-Reader stellt kurz nach dem Jahreswechsel seinen Dienst ein. Vom 3. Januar 2018 an wird der kostenlose RSS-Online-Reader zum Lesen von Web-Feeds nicht mehr zur Verfügung stehen, wie die Verizon-Tochter Oath als AOL-Eigentümerin mitteilt.

Das Unternehmen rät Nutzern, bis dahin ihre Feeds zu exportieren, um sie bei Bedarf mit einem anderen Dienst weiter nutzen zu können. RSS-Alternativen, die zum Teil allerdings Geld kosten, sind zum Beispiel die Online-Dienste Feedly oder Netvibes. Über dynamische Lesezeichen bieten auch Browser wie Chrome, Firefox oder Opera von Haus einfache Feedreader-Funktionen. Mehr Features bringen spezielle RSS-Erweiterungen. Browser-Lösungen sind aber im Gegensatz zu Online-Diensten immer an einen Rechner gebunden.

Viele Betreiber von Internetseiten, Blogs und Foren informieren mit Hilfe von Web-Feeds über neue Beiträge. Nutzer können Veränderungen oder Neuigkeiten auf Seiten dadurch erkennen und lesen, ohne diese Seiten ständig zu besuchen. RSS bezeichnet eigentlich ein Dateiformat für Web-Feeds, wird aber oft synonym für die Web-Feeds an sich benutzt. Ein weiteres verbreitetes Format für Feedreader ist Atom.

End-of-Service-Mitteilung

RSS-Feeds aus dem AOL-Reader exportieren

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