Überraschung im Dschungelcamp: Ein Kandidat hat das Lager verlassen

Überraschung im Dschungelcamp: Ein Kandidat hat das Lager verlassen

Wut-Blog

App-Entwickler verärgert über Microsoft

Berlin - Microsoft muss bei seinem Betriebssystem Windows 8 harsche Kritik eines App-Entwicklers einstecken. Eine Woche nach Veröffentlichung der Spiele-Anwendung habe er "die stolze Summe von rund 64 Euro eingenommen".

Das schrieb Paul Johnson, Eigentümer des britischen Spielestudios Rubicon Mobile, in einem verärgerten Blog-Eintrag. Dabei habe die Portierung des Bestseller-Spiels „Great Big War Game“ auf Windows RT ganze 16 000 Dollar (12 400 Euro) gekostet. Auf Apples iOS sei das Spiel sofort auf den ersten Platz der Charts geklettert, auf Android sei es ähnlich erfolgreich angelaufen.

„Wir haben eine Menge Zeit, Ressourcen und Geld verschwendet, um diese Plattform zu unterstützen, und es hat uns nur Ärger eingebracht“, klagte Johnson. Er kritisierte auch, dass er kaum von Microsoft unterstützt worden sei. Der Softwarekonzern weigere sich, den Verkauf mit Werbung zu fördern, schrieb Johnson. „Apple bewirbt unsere Apps regelmäßig. Android bewirbt unsere Apps regelmäßig. Sogar RIM (Blackberry) bewirbt unsere Apps regelmäßig.“ Microsoft dagegen halte es nicht für nötig, kleinere Studios zu unterstützen.

Mit der Veröffentlichung von Windows 8 hat Microsoft erstmals eine Version des Betriebssystems, Windows RT, speziell für Tablets mit ARM-Prozessoren herausgebracht. Der Erfolg eines mobilen Betriebssystems hängt in der Regel nicht unwesentlich von einem umfangreichen und attraktiven Angebot an verfügbaren Apps ab. Mit Windows 8 sollte es Entwicklern besonders einfach gemacht werden, Anwendungen ohne großen Aufwand auf diese Plattform zu portieren.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

"test": Fernseher als Aktionsware meist kein guter Kauf
Paletten mit gestapelter Ware wecken den Jagdinstinkt vieler Käufer. Doch nicht alles, was auf diese Art und Weise günstig angeboten wird, ist auch wirklich ein …
"test": Fernseher als Aktionsware meist kein guter Kauf
"test": Mobilfunk- und Festnetzanbieter informieren zu wenig
Wie schnell ist ein Internetanschluss wirklich? Wie lang ist die Vertragslaufzeit? Solche Informationen müssen Telekommunikationsanbieter seit Juni 2017 transparent …
"test": Mobilfunk- und Festnetzanbieter informieren zu wenig
„Die with me“: Diese kuriose Messenger-App aktiviert sich nur in einem bestimmten Fall
Mit der neuen Messenger-App „Die with me“ können fremde User miteinander chatten - aber nur dann, wenn ein ganz bestimmter Fall eintritt.
„Die with me“: Diese kuriose Messenger-App aktiviert sich nur in einem bestimmten Fall
Apple bringt HomePod im Frühjahr nach Deutschland
Der Verkaufsstart für den HomePod von Apple ist raus. Ab 9. Februar wird der smarte Lautsprecher unter anderem in den USA erhältlich sein. Kunden in Deutschland müssen …
Apple bringt HomePod im Frühjahr nach Deutschland

Kommentare