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Welche Entwicklungen in der App-Wirtschaft setzen Trends für das Jahr 2019?

Mobile Anwendungen: Das sind die App-Trends 2019

Die App-Wirtschaft boomt noch immer. Die Branche wächst seit ihrem Markteintritt stetig. Der Umsatz liegt allein für Deutschland im Milliardenbereich – Tendenz steigend.

In diesem Zusammenhang ist besonders interessant zu schauen, welche Trends für das Jahr 2019 gesetzt werden, welche Entwicklungen den Durchbruch schaffen und welche Strategien im Mainstream bestehen können.

Der aktuelle Trend für Apps löst sich von einzelnen Applikationen, die sich auf eingleisige Dienstleistungen und Problemlösungen beschränken. Viel mehr sind Plattformen gefragt, die mehrere Funktionen und Services unter einem Dach bündeln. Dabei ist die Zugehörigkeit der Branche für die einzelnen Anwendungen unerheblich. Der Facebook Messenger, Payback oder WeChat machen vor, wie so etwas in den Bereichen Kommunikation, Payment und Shopping aussehen kann.

Es kann aber auch seriöser zugehen und die Arbeits- und Marketingbranche umfassen. Die Anwendung empfohlen.de etwa verbindet ihre aktuell 900.000 Nutzer mit verschiedenen Unternehmen, um einen persönlichen und finanziellen Mehrwert zu generieren. Mitglieder werden regelmäßig zu bezahlten Produkttests, App-Tests, Webseiten-Tests, Online-Umfragen und Markenbotschafter-Aufträgen eingeladen. Mit dem Prinzip konnte man in weniger als zwei Jahren über eine Million Mitglieder für sich gewinnen und das nur in Deutschland.

Mobile Payment auf Eroberungszug

In Ländern wie Schweden oder China gehört das mobile Bezahlen schon zum alten Eisen. Bargeld verliert durch diese Entwicklung mehr und mehr an Relevanz. In Europa und insbesondere in Deutschland beginnt jetzt erst die flächendeckende Unterstützung von Mobile-Payment-Lösungen.

In den nächsten Jahren wird dank Anwendungen wie Google Pay und auch Apple Pay nicht das Portemonnaie an der Kasse gezückt, sondern das Smartphone. Da immer mehr Banken am Eroberungszug von Mobile Payment teilnehmen, wird sich der Prozess des bargeldlosen Bezahlens weiter etablieren. Spätestens Ende 2019 wird in Deutschland höchstwahrscheinlich niemand mehr schräg angeschaut, wenn das Handy an das Kartenlesegerät gehalten wird, um den Einkauf zu bezahlen.

AR-Technologie etabliert sich

Smartphones verstärken den Trend weg von Virtual Reality zu Augmented Reality. Die Differenz in den Anschaffungskosten für Nutzer spielt dabei keine unwesentliche Rolle. Immer mehr Unternehmen springen auf den Zug auf und erweitern ihre Dienste mithilfe von Augmented Reality.

Künftig werden Kunden es sich genau überlegen, ob sie zu IKEA fahren, um das neue Wohnzimmer einzurichten oder dich lieber die App öffnen und mittels AR die passenden Möbel einfach in die eigenen vier Wände projizieren. Mit der 2017 gestarteten IKEA Place-App können Nutzer genau sehen, wie mehr als 2.000 Möbelstücke in ihrem Zuhause aussehen und hineinpassen würden.

Experten sagen voraus, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Zalando, H&M und Co. den Kunden ermöglichen, Kleidungsstücke über das Smartphone anzuprobieren und anschließend in den passenden Größen bestellen zu lassen. Der japanische Online-Händler OZO, der mithilfe des Smartphones Kleidung maßschneidern lässt, macht es seit letztem Jahr in Deutschland vor.

Mobile Gaming

Im vergangenen Jahr ist das mobile Spielerlebnis auf beiden Seiten des Spektrums – Casual und Hardcore Games – weiter ausgereift. Simple sowie komplexe Spielmechanismen besitzen beide eine große Anhängerschaft, so dass das Mobile Gaming immer stärker wächst. Selbst große Branchenvertreter, die sich ihre Lorbeeren in der Videospiel-Industrie verdient haben, streben mehr Umsatz im mobilen Spielerlebnis an. Blizzard machte es auf der E3-Spielemesse mit Diablo Immortal vor.

Spiele werden im Jahr 2019 immer weniger mit exklusiven Plattformen verbunden, dafür aber stärker vernetzt. Für viele Publisher bietet das Handy den Rahmen und das Wachstum, um dies zu einer besonders überzeugenden Strategie zu machen.

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