Zulieferer haben Aufträge erhalten

Apples iWatch soll bald in Produktion gehen

Taipeh - Der US-Elektronikkonzern Apple bereitet offenbar konkret den Start einer intelligenten Uhr vor. Zwei Apple-Zulieferer in Taiwan hätten Aufträge zur Fertigung der von Beobachtern iWatch getauften Uhr erhalten.

Dies berichteten ein Analyst und eine Zeitung am Mittwoch. "Apple wird die iWatch vermutlich 2014 einführen", schrieb der Analyst der Firma CIMB Securities, Wanli Wang in einem Bericht. Wichtigster Hersteller mit etwa 60 Prozent solle das Unternehmen Inventec sein.

Geplant ist dem Analysten zufolge die Auslieferung von mehr als 60 Millionen Apple-Uhren, kosten sollen sie demnach im Schnitt 199 Dollar (knapp 150 Euro). Die taiwanische Tageszeitung "Apple Daily" berichtete, Inventec solle sich die Produktion der iWatch mit der Firma Quanta Computer teilen. Die beiden Unternehmen wollten zu den Berichten keine Stellung nehmen.

Experten sehen in Accessoires, die technologisch aufgerüstet werden, einen wichtigen Zukunftsmarkt. Microsoft hatte bereits vor zehn Jahren eine intelligente Uhr auf den Markt gebracht, die das Unternehmen allerdings seit dem Jahr 2008 nicht mehr verkauft. Sie konnte unter anderem aktuelle Schlagzeilen und Sportergebnisse anzeigen. Experten gehen davon aus, dass der wichtige Apple-Konkurrent Samsung schon auf der Elektronikmesse IFA in Berlin Anfang September eine intelligente Uhr vorstellen wird.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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