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Apple ist das wertvollste Unternehmen der Welt. Das neue iPad lässt die Umsätze erneut in die Höhe schießen.

Apple – Eine Erfolgsgeschichte ohne Ende?

Apple ist Kult. Kaum eine andere Marke schafft es, solch einen Hype um ihre Produkte auszulösen. Daran hat auch der Tod von Unternehmensgründer Steve Jobs nichts geändert. Im Gegenteil: Dank dem neuen iPad konnte Nachfolger Tim Cook die Umsätze sogar noch steigern.

Steve Jobs war Apple, Apple war Steve Jobs. Der Mann, der vor 22 Jahren einen der ersten Computer für den Hausgebrauch entwickelte, steht für den Erfolg einer ganzen Marke. Unter Jobs Führung hat Apple ein rasantes Wachstum erlebt und eine Serie von Verkaufsschlagern auf den Markt gebracht: vom digitalen Musikspieler „iPod“ über das Handy „iPhone“ bis zum Tabletcomputer „iPad“. Alle Produkte punkten durch puristisches, modernes Design, gelten als besonders nutzerfreundlich und sind revolutionär.

Apples Erfolgsstrategie geht auf: Schon Monate vor der Markteinführung treffen sich Fans zum Beispiel in einem Apple-Forum und spekulieren, welche Innovationen der Konzern diesmal parat hat. Gibt es das neue Produkt dann zu kaufen, legen die Menschenmassen vor den Apple-Stores ganze Innenstädte lahm.

Nach Jobs Tod im Oktober 2011 machten sich Analysten Sorgen, ob Apple ohne seinen Visionär auf dem Markt bestehen kann. Die Verkaufszahlen zeigen jetzt: Der neue Vorstandschef Tim Cook kann die Erfolgsgeschichte fortschreiben.

Apple: Das wertvollste Unternehmen der Welt

Apple ist inzwischen das wertvollste Unternehmen der Welt. Der Wert der Firma wird auf 470 Milliarden Dollar geschätzt. Apple hat damit nicht nur den über Jahre teuersten Weltkonzern, den US-Ölgiganten ExxonMobil (397 Milliarden Dollar) überholt, sondern ist auch mehr wert als Microsoft (258 Milliarden Dollar) und Google (199 Milliarden Dollar) zusammen.

Im letzten Quartal 2011 verkaufte Apple weltweit allein 15,4 Millionen iPads – mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Schon Ende des vergangenen Jahres konnte das Unternehmen somit seine Kasse mit 97,6 Milliarden Dollar füllen. Nach dem Verkaufsstart des neuen iPads im März dürften die Summe inzwischen auf mehr als 100 Milliarden Dollar gestiegen sein.

Apples neues iPad – ein scharfes Gerät

Bereits zwei Wochen nach Verkaufsstart hat Apple etwa fünf Millionen neue iPads verkauft. Die dritte Generation des iPads bekam unter anderem einen deutlich verbesserten Bildschirm und einen schnelleren Grafik-Prozessor. Der Bildschirm hat 3,1 Millionen Pixel – deutlich mehr als bei einem HD-Fernseher. Wie schon beim iPhone spricht Apple von einem „Retina Display“, bei dem das menschliche Auge auf einer bestimmten Entfernung keine Bildpunkte mehr erkennen kann. Auch Videos nimmt das neue iPad in voller HD-Auflösung auf.

Die Neuerungen überzeugen die Kunden. Forscher des Change Wave Research befragten 200 Besitzer des neuen iPads. 82 Prozent waren sehr zufrieden. Nur zwei Prozent sagten, dass sie die Anschaffung bereuen.

Die Zukunft von Apple

Die hohen Erwartungen an Apple-Produkte könnten allerdings zur Bürde werden. Tim Cook hat zwar einen glänzenden Ruf als Manager für das operative Geschäft, er gilt aber nicht als Visionär und inspirierende Galionsfigur wie Steve Jobs.

Mittelfristig steht Apple deshalb vor einer strategischen Entscheidung, die die Ausrichtung des kompletten Konzerns betrifft: Wenn das Unternehmen weiterhin auf teure Premium-Produkte setzt, dann muss es seinen Innovationsvorsprung behalten und den Kunden weiterhin außergewöhnliche Geräte bieten.

Der andere Weg wäre eine Öffnung für ein Massenpublikum. Apple-Produkte würde es dann auch in abgespeckten, preiswerteren Varianten geben, um mehr Kunden anzusprechen. Damit würde das Unternehmen allerdings seine Marken-Philosophie verändern.

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