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Das Empfangsproblem beim neuen iPhone4 lässt sich mit einem Update beheben, sagt Apple.

Apple zu iPhone-Problemen: Anzeige falsch

New York - Apple reagiert auf die tagelangen Diskussionen über Empfangsprobleme beim neuen iPhone 4. Alles halb so wild, sagt der Konzern, ein Update behebt das Problem. Was genau los ist:

Die Signalstärke sei in Ordnung, aber die Anzeige falsch, erklärte der US-Konzern am Freitag. Durch einen Fehler bei der Berechnung der Anzeige werde das Signal zum Teil deutlich stärker dargestellt als es tatsächlich sei. Mit einem Software-Update will Apple das Problem nun beheben. Der Konzern hielt zugleich an seiner Darstellung fest, dass mit dem iPhone-Empfang grundsätzlich alles in Ordnung sei. Frappierend ist, dass die Formel, mit der bisher die Anzeige der Signalstärke berechnet wurde, laut Apple schon seit der ersten iPhone-Generation vor drei Jahren falsch ist. Sie soll nun durch eine neue ersetzt werden, die auch der US-Netzbetreiber AT&T empfiehlt.

Unklar blieb nach der Apple-Erklärung, wie sehr der Empfang des neuen iPhone tatsächlich beeinträchtigt wird, wenn Nutzer es auf eine bestimmte Art halten. Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, die Probleme könnten mit dem neuen Antennen-Design des iPhone zusammenhängen. Die Antenne ist in den Metall-Rahmen des Telefons integriert. Einige Experten sahen den Kontakt der Hand mit dem Metall als Auslöser für die Empfangsschwäche. Apple wies am Freitag einen Fehler bei der Antennen-Konstruktion ausdrücklich zurück. Auch Telefone von Konkurrenten wie Nokia oder Motorola zeigten einen schlechteren Empfang an, wenn die an bestimmten Stellen gehalten würden.

Die Diskussion über Empfangsprobleme hat Apple den ansonsten sehr erfolgreichen Start des neuen Geräts überschattet. Apple hatte alleine an den ersten drei Tagen nach dem Verkaufsstart 1,7 Millionen iPhone 4 losgeschlagen. Kein anderes Apple-Gerät war jemals so gut bei den Kunden angekommen. Inzwischen reichten zwei Anwaltskanzleien aber bereits eine Sammelklage ein, mit dem Vorwurf, Apple habe Geräte mit Empfangsproblemen verkauft.

dpa

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