Steve Jobs bei der Vorstellung des iPads.

Das neueste Apple-Produkt kommt in den Handel

Erste Tests: Wer Apple mag, wird auch das iPad mögen

San Francisco. Morgen ist es soweit: Das iPad kommt in den Handel: Nun kursieren die ersten Testberichte im Internet. "Heise online" hat die wichtigsten Stimmen aus den USA zusammengetragen.

David Pogue, der unter anderem für die " New York Times " schreibt, ist vom großen Display begeistert, wodurch Anwendungen wie E-Mail, Browser, Maps und Spiele deutlich besser als auf dem iPhone bedienbar sind. Videos habe das iPad über zwölf Stunden am Stück abgespielt, mehr als die von Apple angegebene Laufzeit von zehn Stunden.

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Als E-Book-Reader machte das iPad allerdings keine gute Figur: Nur 60.000 Titel im Store, das Display sei im direkten Sonnenlicht nicht lesbar, nach kurzer Zeit lag das iPad unkomfortabel schwer in der Hand, und die Bücher sind nur auf dem iPad lesbar, nicht auf dem Mac oder iPhone.

Die Tastatur fand der Autor David Pogue im Hochformat grässlich, im Querformat nur so gerade nützlich. Dennoch fiel Pogues Fazit positiv aus: Bedienung und Hardware passten so gut zusammen, es entstehe eine neue Art von Gerät. Wer das Konzept möge, werde das Gerät mögen.

Walter Mossberg vom Wall Street Journal sieht im iPad einen möglichen Laptop-Killer. Während der Testphase habe er Notebooks nur noch zum Schreiben längerer Texte und zum Anschauen von Flash-Videos eingeschaltet.

Als Ersatz für Notebooks sieht er das iPad vor allem bei der Kommunikation, beim Konsumieren von Texten, Fotos, Videos oder Internetseiten und mit Einschränkungen beim Erstellen von Inhalten. Auch sein iPad lief länger als zehn Stunden, wenn auch nicht bei voller Display-Helligkeit.

Die virtuelle Tastatur fand Mossberg besser als die verkleinerten Tastaturen vieler Netbooks – ob Schnellschreiber gut zurechtkommen, bezweifelt er aber. iWork hat er kurz ausprobiert und war vom Umfang der Software beeindruckt. Alle von ihm ausprobierten iPhone-Apps liefen problemlos.

Das PC Magazin findet das iPad zu schwer, um es länger mit einer Hand zu halten, wenn es auch in der Tasche weit angenehmer als ein Notebook zu tragen sei. Eine Akkuladung hielt bei ihnen neuneinhalb Stunden. Von der Bildschirmtastatur war der Autor Tim Gideon so begeistert, dass er den ganzen Testbericht darauf geschrieben habe. (tat) 

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