Updates gegen Sicherheitsleck

Shellshock-Lücke: Das müssen Apple-User wissen

Berlin - Erinnern Sie sich noch an den "Heartbleed"-GAU? Eine möglicherweise noch schlimmere Computer-Sicherheitslücke haben IT-Experten entdeckt. Wer davon betroffen ist und was man dagegen tun kann:

Über die Shellshock ("Kriegstrauma") genannte Sicherheitslücke können weit verbreitete Web-Server mit den Betriebssystemen Unix und Linux und entsprechende Anwendungen angegriffen werden. Auch das auf Unix basierende Mac-Betriebssystem OS X könnte betroffen sein. Wie unter anderem der Linux-Spezialist Red Hat erklärte, könnten Angreifer über die Lücke Befehle auf einem Rechner ausführen. Erste Angriffe wurden bereits gemeldet.

Die Schwachstelle steckt in einer Software namens Bash (Bourne Again Shell), die sie schon seit langer Zeit enthält. Der IT-Sicherheitsexperte Robert Graham von der Firma Errata Security erklärte bereits, das Problem könnte schwerwiegender sein als die im Frühjahr entdeckte „Heartbleed“-Schwachstelle in der Verschlüsselungssoftware OpenSSL, die große Teile des Netzes betraf.

Updates sollen Shellshock-Leck stopfen

Apple hat für sein Mac-Betriebssystem Updates herausgegeben, um die vergangene Woche bekanntgewordene Shellshock-Sicherheitslücke zu schließen. Sie können auf den Support-Seiten des Unternehmens für die System-Versionen OS X 10.7 (Lion), OS X 10.8 (Mountain Lion) und OS X 10.9 Mavericks heruntergeladen werden. Updates für OS X 10.6 Snow Leopard und OS X 10.10 Yosemite gab es zunächst nicht.  

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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