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Kleiner, schneller, besser: So stellten die Entwickler das neue Macintosh-Betriebssystem Snow Leopard vor.

Apple kommt Microsoft mit Snow Leopard zuvor

Ein neues iPhone und ein neues Betriebssystem: Apple hat viel vor. Das Sytem Snow Leopard soll weniger Speicher brauchen und schneller arbeiten.

Fast wäre die Nachricht untergegangen, angesichts des angekündigten neuen iPhones. Apple wird zudem das neue Mac-Betriebssystem Snow Leopard bereits im September auf den Markt bringen. Einen Monat später erst kommt Microsofts neues Windows 7 auf den Markt.

Der Schneeleopard wird von Apple vollmundig als neueste und schnellste Entwicklung angekündigt. Die Oberfläche der Software sei komplett neu programmiert worden, sagte Marketing-Chef Phil Schiller mit einem ironischen Seitenhieb auf Windows 7. Dabei benötige sie nur die Hälfte an freiem Speicher. Alle wichtigen Systemanwendungen von Snow Leopard laufen auf der 64-Bit-Chip-Technologie und damit mit deutlich höherer Geschwindigkeit. Welche Verbesserungen der Snow Leopard mitbringt, erklärt der Branchendienst Golem. Das Computermagazin Chip zeigt die neue Oberfläche in einer Bildergalerie.

Für Nutzer, die auf die neue Software aufrüsten wollen, bietet Apple ein Upgrade für 29 Dollar an. Auch seine Laptop-Familie der MacBook Pro hat Apple komplett runderneuert. Die neuen Geräte sind mit schnelleren Chips und leistungsfähigeren Akkus ausgestattet und sollen ab sofort zu günstigeren Preisen als ihre Vorgänger zu haben sein. Auch in Sachen Batterielaufzeit wurde nachgelegt: Im Schnitt kommen die Geräte bis zu sieben Stunden ohne Strom aus der Steckdose aus. Der 17-Zöller sei mit seinem Doppelkern-Prozessor mit einer Taktrate bis zu 3,06 Gigahertz das schnellste Notebook, das Apple je gebaut habe, sagte Schiller.

dpa

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