Apple verkauft einmillionstes iPhone

New York - Der Apple-Konzern hat 74 Tage gebraucht, um eine Million seiner iPhone-Handys zu verkaufen. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Apple-Chef Steve Jobs verwies darauf, dass man seinerzeit fast zwei Jahre benötigt hatte, um diese Marke mit den iPod-Musikplayern zu erreichen.

Die Zahl macht aber auch deutlich, wie übertrieben optimistisch viele frühe Analystenprognosen zum iPhone waren. So war der Experte einer Investmentbank zum Verkaufsstart im Juni von mehr als fünf Millionen abgesetzten iPhones in diesem Jahr ausgegangen.

Apple hatte erst Mitte vergangener Woche den Preis für die teurere iPhone-Version von 599 auf 399 Dollar gekappt. Nach heftiger Kritik früher iPhone-Käufer erhalten auch sie eine Gutschrift von 100 Dollar für Apple-Produkte. Jobs begründete die Preissenkung mit einer aggressiven Geschäftsstrategie im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft. An der Börse fiel der Kurs der Apple-Aktie jedoch deutlich, weil Zweifel an dem Absatzerfolg des iPhone aufkamen.

Bis Mitte vergangener Woche, als Jobs sagte, dass sich die Marke von einer Million verkaufter iPhones annähere, hatte es lange keine Informationen über den Absatz der neuartigen Touchscreen-Handys gegeben. Es war lediglich bekannt, dass Apple an den ersten beiden Tagen 270 000 Geräte verkauft hat, während Analysten zuvor von bis zu 700 000 ausgegangen waren.

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