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Ging nicht anders

Apple verteidigt neuen iPhone-Anschluss

San Francisco - Der Wechsel zu einem neuen Anschluss-System beim iPhone 5 dürfte viele Nutzer verärgern - laut Apple gab es jedoch keine Alternative dazu.

Man hätte das Telefon mit dem bisherigen Anschluss nicht so dünn machen können, sagte Marketingchef Phil Schiller dem Blog „All Things D“.

Apple wechselte mit dem neuen iPhone von dem seit fast einem Jahrzehnt verwendeten breiten Anschluss mit 30 Kontakten zu einer kleineren Version mit dem Namen „Lightning“ (Blitz). Das wird für viele Nutzer Unannehmlichkeiten bedeuten: Die Kabel früherer Ladegeräte passen genauso wenig wie die Anschlüsse von Weckern oder Lautsprechern mit iPhone-Docks. Apple bietet zwar einen Adapter an, doch er kostet 29 Euro und ist relativ klobig. Schiller versprach zugleich, dass der neue Anschluss für „viele Jahre“ bleiben werde.

Das ist das iPhone 5 - Bilder von der Apple-Show

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Der Marketingchef verteidigte am Mittwoch zugleich die Entscheidung, in das neue iPhone keinen NFC-Funkchip einzubauen. Damit kann ein Telefon als digitale Brieftasche eingesetzt werden. Es sei nicht klar, ob NFC irgendein aktuelles Problem löse, sagte Schiller. Apple brachte stattdessen die App Passbook auf das iPhone, in der Tickets und Treuekarten lagern können.

Auch die drahtlosen Akku-Ladesysteme einiger Konkurrenzgeräte findet Schiller wenig sinnvoll. Man brauche dafür immer noch ein zusätzliches Gerät, das in die Steckdose müsse, argumentierte er. Mit einem USB-Kabel könne man hingegen ein Gerät auch etwa an einem Computer nachladen.

dpa

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