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Die Apple Watch kostet viel, besitzt aber wohl ein fehlerhaftes Bauteil.

Bericht des "Wall Street Journal"

Die Apple Watch hat ein Qualitätsproblem

New York - Sie kostet viel Geld und deshalb wird diese Nachricht Apple-Kunden verunsichern und verärgern: Die Apple Watch hat einem Medienbericht zufolge ein Problem bei einem wichtigen Bauteil.

Die von einem chinesischen Zulieferer produzierten Module, die Vibrationsalarme und leichtes „Anklopfen“ am Handgelenk auslösen, fielen teilweise aus, schrieb das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf informierte Personen. Das gleiche Teil von einem japanischen Produzenten habe solche Probleme nicht.

Video: Die Apple Watch endlich mal anfassen

Apple plane keine Rückruf-Aktion, da es keine Hinweise darauf gebe, dass Uhren mit dem defekten Bauteil an Kunden verkauft worden seien, hieß es weiter. Inzwischen sei die Produktion der Komponente komplett nach Japan verlagert worden. Die sogenannte "taptic engine" ist komplexer als die Vibrationsmotoren in Smartphones. Sie sorgt zum Beispiel dafür, dass man mit zwei Apple-Uhren den Herzschlag an seinen Partner übertragen kann.

Dem Bericht zufolge erwägt Apple, neben dem taiwanesischen Unternehmen Quanta Computer auch seinen Haupt-iPhone-Produzenten Foxconn mit der Montage der Apple Watch zu beauftragen. Foxconn habe unlängst mit ersten Produktionstestläufen begonnen. Es dürfte aber Monate dauern, bis bei Foxconn nennenswerte Produktionskapazitäten aufgebaut werden könnten.

Die Apple Watch wird seit vergangenem Freitag ausgeliefert. Aktuell wird bei Online-Bestellungen eine Verzögerung bis Juni angezeigt, in den Apple Stores soll die Uhr auch erst dann verkauft werden. Zugleich sei unklar, wie stark die Probleme mit dem Bauteil zu den Lieferengpässen beitragen, räumte das „Wall Street Journal“ ein. Apple nannte bisher keine Absatzzahlen.

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dpa

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