Wir haben die neuen Mac-Computer getestet

Apple und die Zaubermaus

Ja ist denn heut’ schon Weihnachten? Apple hat das Fest zwei Monate vorverlegt und jede Menge Neuheiten präsentiert, die ab sofort zu haben sind. Die neuen Mac-Computer und das Zubehör im Check:

Es gibt neue Computer und Zubehör – und wir verraten Ihnen, wo sich der Kauf lohnt.

  • Die Zaubermaus: Mit der kabellosen „Magic Mouse“ (69 Euro) hat Apple eine völlig neue Computermaus entwickelt. Die gesamte Oberfläche kommt ohne Tasten aus und ist berührungsempfindlich wie ein iPhone-Bildschirm. Durch Fingerbewegungen und Gesten blättern Sie durch Internetseiten, Fotos und Dokumente oder vergrößern die Bildschirmanzeige. Klarer Fortschritt zum Vorgänger „Mighty Mouse“, der durch den chronisch verschmutzten Scrollball viele Kunden verärgerte. Fazit: Empfehlenswert – aber leider nur für Mac-Computer.
  • Das MacBook: Auch sein Einsteiger-Notebook hat Apple komplett überarbeitet. Das MacBook (899 Euro) besteht zwar weiterhin aus weißem Kunststoff – aber mit LED-Hintergrundbeleuchtung, Akku für sieben Stunden Laufzeit und dem großen Touchpad der Pro-Modelle bietet es mehr als bisher. Fazit: Gelungenes Update. Aber: Die MacBook Pro aus Alu (ab 1149 Euro) sind deutlich wertiger und robuster. Die 250 Euro Aufpreis lohnen sich langfristig.
  • Der iMac: Den Desktop-Mac, bei dem der Rechner in den Monitor integriert ist, gibt es jetzt in 21,5 Zoll (ab 1099 Euro) und in riesigen 27 Zoll (ab 1499 Euro). Die „Zaubermaus“ und eine drahtlose Tastatur sind im Preis inbegriffen. Fazit: Todschick und vergleichsweise teuer – aber eine gute Wahl, wenn Sie kein Notebook brauchen. Denn: Am großen Bildschirm arbeitet es sich deutlich angenehmer.
  • Der Mac mini: Der winzige Spar-Mac (ab 549 Euro) wurde mit schnelleren Prozessoren und mehr Speicher aufgerüstet. Nachteil: Tastatur, Maus und Bildschirm müssen Sie separat kaufen – oder Ihr bisheriges Zubehör weiter verwenden. Fazit: Ein guter Einstieg, wenn Sie zum Mac wechseln wollen.

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