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Medienwirbel um den neuen Apple-Star: Fotografen drängen sich um den HomePod, den Tim Cook auf der Entwicklerkonferenz in San José (Kalifornien) vorstellte.

Die Stars des Software-Riesen im Test

Home Pod und iPad: Das taugen die neuen Geräte von Apple wirklich

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Neue Produkte, neuer Spaß? Am Montag hat Apple auf seiner Keynote seine neuen Stars vorgestellt. Wir prüfen, was Home Pod, das neue iPad und die Software taugen.

Update vom 3. Juni 2018: Am 4. Juni 2018 findet im kalifornischen Cupertino die mit Spannung erwartete Apple-Keynote statt. Wird Tim Cook ein neues iPhone präsentieren? Wir sagen Ihnen, wie Sie das Event im Live-Stream oder bei uns im Live-Ticker verfolgen können. 

Update vom 26. März 2018: Stellt Apple in Chicago ein neues iPad und ein neues Macbook vor? Wir haben alle Gerüchte zum Apple Event im März 2018 zusammengefasst.

Cupertino - Nach dem iPhone kommt nun ein echtes Ei von Apple – zumindest sieht der HomePod beinahe so aus. Der neue Lautsprecher fürs Wohnzimmer, mit dem Apple das Musikhören zuhause (wie immer) „neu erfinden“ will, war die Attraktion bei der zweieinhalbstündigen Neuheitenshow in San José. Ansonsten gab’s zum Start der Hausmesse WWDC (die Keynote bei uns im Ticker zum Nachlesen) unter anderem ein rundum neues iPad und den stärksten Apple-Computer aller Zeiten zu sehen. Und auch bisherige iPhones und iPads lernen ab Herbst mächtig dazu.

Home Pod: Mit der Box macht Apple Amazons neugierigem Echo-Lautsprecher Konkurrenz. Auch der HomePod kann Fragen beantworten oder die Beleuchtung einschalten. Aber weil Apple-Assistentin Siri noch längst nicht so helle ist wie Amazons Sprachsteuerung Alexa, hat Apple den Schwerpunkt auf die Musik gelegt. Der HomePod misst den Raum aus, in dem er steht, passt die Musik darauf an, und lieferte in Vorab-Tests bereits exzellente Tonqualität. Wermutstropfen: Nach Deutschland kommt der HomePod erst Anfang 2018, für rund 400 Euro. Und für echten Stereosound sollten zwei Apple-Eier im Wohnzimmer stehen. Ei ei, das wird teuer.

Apple mit neuer Offensive bei Tablets

iPad: Nachdem die Verkaufszahlen des Tablets seit vier Jahren sinken, geht Apple in die Offensive. Das Gehäuse des neuen iPad Pro ist zwar genauso groß wie bisher beim 9,7-Zoll-Modell. Aber weil der Rand schmaler wird, wächst das Display auf 10,5 Zoll – ein spürbarer Unterschied. Das neue iPad Pro kommt nächste Woche ab 729 Euro in die Läden. Interessant ist es vor allem für Nutzer, die damit per Tastatur schrei­ben oder mit dem Apple-Stift zeichnen wollen. Wer das iPad nur zum Lesen, Surfen oder Filme schauen braucht, ist mit dem normalen 9,7-Zoll-Modell (ab 399 Euro) bestens bedient.

Software: Im Herbst erscheint iOS 11, die neue Apple-Software für iPhone und iPad. Wie gewohnt, lassen sich damit auch ältere Geräte (ab iPhone 5S und iPad mini 2) nachrüsten. Siri wird schlauer, die Kamera-Software sorgt für noch bessere Bilder und der App Store bekommt ein völlig neues Gesicht. Von iOS 11 profitiert besonders das iPad. Denn seit seiner Erfindung 2010 war das Tablet immer nur ein vergrößertes iPhone. Nun kommt endlich eine neue Navigation, die an den Mac erinnert, und die den größeren Platz ausnutzt. Sicherheits-Fortschritt beim iPhone: iOS 11 merkt, wenn ein Autofahrer am Steuer sitzt und blockt auf Wunsch beim Fahren alle Nachrichten ab. Der Schreiber bekommt dann die Info: „Fahrer sitzt am Steuer und meldet sich später.“

Apple: Neuheiten ja, aber kein Vorreiter

Mac: Die neuen MacBook Pro, die erst Ende 2016 erschienen sind, werden bereits jetzt mit schnelleren Intel-Prozessoren aufgefrischt.

Fazit : Viele interessante Neuheiten – doch Vorreiter in Sachen Technik ist Apple längst nicht mehr. Der HomePod kupfert vom Amazon Echo ab, und das iPad Pro ist von Microsofts Surface-Rechnern inspiriert. Aber auch wenn Apple kopiert: Schöner gestaltet, einfacher zu bedienen (und teurer) bleiben die Geräte auch weiterhin.

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