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So sieht die Karte aus, die Google aufgrund eigener Daten erstellt hat.

Auch Deutschland nimmt Einfluss auf Google

Nachdem sich Google wegen staatlicher Einflussnahme aus China zurückzogen, trumpft das Unternehmen mit einem neuen Tool auf.

Google hat ein neues Werkzeug vorgestellt, mit dem sich ein Anhaltspunkt für das Ausmaß staatlicher Einflussnahme auf die Dienste des Unternehmens ergibt. Das Government Request Tool zeigt, weltweit aufgeschlüsselt nach Ländern, die Anzahl der Anfragen staatlicher Stellen zur Löschung von Inhalten aus Google-Diensten und zur Herausgabe von Nutzerinformationen an - jeweils für den Zeitraum vom 1. Juli bis 31. Dezember 2009.

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Demnach liegt Deutschland bei der Nachfrage nach Sperrungen hinter Brasilien auf Platz zwei. Details der einzelnen Sperrungen verrät Google nicht; es schlüsselt sie in aggregierter Form allerdings weiter auf. So beziehen sich von den 188 Sperranfragen in Deutschland 98 auf Web-Suchen, 73 auf YouTube- und 10 auf Blogger.com-Inhalte.

Ein Großteil der in Deutschland erfolgten Sperranforderungen sind gemäß der Statistik durch Gerichte erfolgt. Im Ranking der Benutzerdaten liegt Deutschland mit 458 Anfragen auf Rang sieben. Bei den angefragten Sperrungen und Benutzerdaten handelt es sich nicht um die Anzahl der zu sperrenden Inhalte.

In jedem Fall könne es sich um mehrere Inhalte beziehungsweise Accountdaten handeln, wie Google erläutert. In die Statistik gehen demnach "vor allem" Fälle ein, die einen strafrechtlichen Hintergrund haben. (tat)

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