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Wer über soziale Netzwerke nach der Mail-Adresse oder der Handynummer gefragt wird, sollte skeptisch sein. Die Anfrage könnte von Kriminellen stammen. Foto: Britta Pedersen

Auf seltsame Anfragen über Netzwerke nicht reagieren

Kriminelle nutzen soziale Netzwerke, um an sensible Daten der Nutzer zu gelangen. Dafür verwenden sie auch die Accounts anderer. Schon die Aufforderung, die Handynummer preiszugeben, könnte eine Falle sein.

Berlin (dpa/tmn) - Wer über soziale Netzwerke seltsame Anfragen bekommt, reagiert am besten erst einmal nicht darauf - selbst und gerade wenn sie von vermeintlichen Freunden kommen. Denn deren Account könnte gehackt worden sein.

Immer öfter würden Kriminelle auch einfach echte Accounts kopieren und dann unter dieser Vertrauens-Tarnkappe vortäuschen, Geld zu brauchen oder Mail-Adresse oder Handynummer geändert zu haben, warnt das Bundeskriminalamt, das sich in dieser Woche unter anderem mit Tipps an der Präventionskampagne Operation Blackfin der britischen National Crime Agency beteiligt.

Wer dann etwa auf den Link zu der angeblich neuen Adresse klickt, kann sich Schadsoftware auf den Rechner holen. Und wer eine Textnachricht an die vermeintlich neue Mobilnummer schickt, zahlt unter Umständen für eine teure Premium-SMS, die bis zu fünf Euro kosten kann. Solchen sogenannten Social-Engineering-Attacken kann man den Angaben zufolge vorbeugen, indem man im Netz persönliche Daten so restriktiv wie möglich freigibt, und im Zweifel erst einmal auf anderen Wegen bei den Freunden nachfragt, ob die Botschaften und Aufforderungen wirklich von ihnen selbst stammen.

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