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„Was passiert gerade?“ Mit dieser Frage will Twitter wieder mehr Nutzer erreichen.

Ausgezwitschert: Twitter verliert weiterhin Nutzer

Dem Kurznachrichtendienst Twitter brechen die Nutzer weg: In Amerika - dem wichtigsten Markt - haben von Oktober auf September rund acht Prozent weniger Nutzer gezwitschert.

Die Ratingagentur Bloomberg schreibt, dass der Nutzerrückgang von 7,9 Prozent von Oktober auf September bereits der zweite Monatsvergleich in Folge ist, in dem die User-Zahl rückläufig war. Bei den Zahlen beruft sich Bloomberg auf das Marktforschungsunternehmen ComScore Inc.

Twitter ist das drittgrößte Soziale Netzwerk in den Vereinigten Staaten, hatte im Oktober 19,2 Millionen Nutzer. Während die User-Zahlen bei Twitter rückläufig sind, verzeichnet Facebook einen Zuwachs von zwei Prozent auf aktuell 97,4 Millionen Nutzer.

Erst kürzlich hatte Twitter seine Status-Frage geändert: Statt der Standard- Frage “What are you doing?“ (Was tust du gerade?) heißt es jetzt “What's happening?“ (Was passiert gerade?). Ob damit die vielen Banalitäten aus dem 140-Zeichen-Dienst verschwinden, blieb  offen.

Mitgründer Biz Stone erklärte die Änderung im Twitter-Blog: „“Was tust du gerade“ ist nicht mehr die richtige Frage. Wir erwarten zwar nicht, dass sich die Leute jetzt anders bei Twitter verhalten, aber vielleicht macht es diese Änderung manchem einfacher, seinem Vater zu erklären, was Twitter überhaupt ist.“ Viele Leute oder Firmen hätten in den vergangenen Monaten vor lauter “Zwitschern“ den eigentlichen Zweck der Plattform aus den Augen verloren.

len/dpa

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