Auszeichnung für Schizophrenie-Forscher

- Privatdozent Stefan Leucht von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie im Klinikum rechts der Isar (Technische Universität München) hat in Atlanta einen mit 45 000 US-Dollar dotierten Preis erhalten. Leucht arbeitet seit 1994 im Klinikum rechts der Isar an psychischen Erkrankungen.

Der Preis, der im Rahmen eines Treffens der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung (APA) verliehen wurde, läuft in ein von Leucht initiiertes Forschungsprojekt ein: Wie wirken antipsychotische Medikamente im zeitlichen Verlauf? Seit rund 50 Jahren kommen Antipsychiotika zum Einsatz. Wann die Wirkung der Medikation wirklich einsetzt, ist bislang ungewiss. Erst wenn der zeitliche Verlauf der medikamentösen Behandlung wirklich verstanden ist, können Ärzte die Therapie patientenindividuell ausrichten. "Schizophrenie etwa", so Leucht "hat auch eine starke biologische Komponente. Ursache und optimale Therapie zu finden, sollte daher möglich sein."

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