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Niedergeschlagen: Stefan Effenberg liegt nach dem Schlusspfiff am Boden.

Barcelona 1999: Bayerns bitterste Sekunden

Vor zehn Jahren verlor München in der Nachspielzeit das Finale der Champions League gegen Manchester

Fast 90 Minuten 1:0 geführt, nur noch wenige Augenblicke vom Sieg der Champions League entfernt - doch dann erlebt der FC Bayern München die bittersten Sekunden der Vereinsgeschichte: Durch die Tore von Teddy Sheringham und Ole Gunnar Solskjaern dreht Manchester United das Spiel - in 102 Sekunden. Die Engländer gewinnen das Finale mit 2:1.

Die Mutter aller Niederlagen jährt sich am 26. Mai zum zehnten Mal. Die Ereignisse von Barcelona haben bei einigen Münchner Spielern tiefe Spuren hinterlassen. Der schwärzeste Tag in seiner Karriere, sagte Oliver Kahn in einem Interview von "11 Freunde". Er habe sich fast anderthalb Jahre in einem Lähmungszustand befunden - ein körperlicher und geistiger Einbruch.

Auch das Online-Portal der BILD-Zeitung widmet sich noch einmal dem Finale von 1999. Unter der Überschrift "Die ganze Wahrheit über Bayerns Sekunden-Tod" schildern der damalige Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld, Kapitän Stefan Effenberg und der Torschütze Mario Basler ihre Sicht auf die Erlebnisse im Stadion Nou Camp. "Wie gesagt, die Mütze war drauf, der Champagner kam – es war angerichtet!", erinnert sich Basler.

Wer stand vor zehn Jahren überhaupt auf dem Platz? Eine Übersicht der Aufstellungen, der Ein- und Auswechslungen sowie der Torschützen findet man bei weltfussball.de 

Beim Münchner Merkur gibt es eine Fotostrecke, die die Abläufe des Finales zeigt. "Bayern-Trauma: Das Finale von der Champions League 1999", heißt es dort.

Und bei MyVideo findet man einen Clip mit den Höhepunkten der Partie. Als Bayern-Fan muss man sich die Szenen aber nicht unbedingt anschauen. Es sei denn, man hat die bitteren Sekunden mittlerweile überwunden.

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