BayernOnline International verleiht BayernOnline Preis

- München - Die Veranstalter des Kongresses BayernOnline International haben heute zum insgesamt dritten Mal den BayernOnline-Preis (BOP) für herausragende Lösungen im Internet-Bereich verliehen. Fünf Unternehmen und Institutionen in den Kategorien E-Business, E-Government, E-Home und E-Learning erhielten die Auszeichnung für richtungsweisende Ideen und erfolgreich umgesetzte Internet-Projekte. Eine Jury, die neben den Veranstaltern aus Vertretern der bayerischen Industrie- und Handelskammer, des Sozialministeriums und des Kultusministeriums besteht, hatte über die Preisträger entschieden.

<P>"Mit dem BayernOnline Preis wollen wir das Engagement der Vordenker prämieren und ihre Projekte einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen", erläutert Professor Ingolf Ruge, Ordinarius Technische Universität München, Direktor Fraunhofer ESK und Sprecher von BayernOnline International. "Unser Ziel ist, dass möglichst viele Unternehmen von den Erfahrungen der Preisträger profitieren und das Internet sinnvoll für sich nutzen."</P><P>So erhielt die Stadtbücherei Würzburg den BayerOnline-Preis in der Kategorie E-Government. Ihr Projekt zeigt, worauf es ankommt. Mit einer Anwendung, die den Kunden beispielsweise per SMS oder E-Mail automatisch benachrichtigt, konnte sich die Stadtbücherei gegen das ebenfalls nominierte Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und die Oberfinanzdirektion München durchsetzen. "Die Lösung ist ein Paradebeispiel für ein erfolgreiches E-Government-Projekt", lobte Erwin Huber, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei in seiner Laudatio.</P><P>Das Beta-Institut Augsburg gewann den BayernOnline-Preis in dem Bereich E-Home. Mit ihrem Betanet bietet das Institut eine Suchmaschine, bei der chronisch Kranke problemlos Informationen finden können, die über die medizinische Versorgung hinausgehen. Zu sozialrechtlichen Fragen, Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen beispielsweise. Das Nachschlagewerk beta-Liste und das Infotelefon betafon bieten eine zusätzliche Möglichkeit, sich kompetent beraten zu lassen. "Indem sie bei der Informationssuche auf sich allein gestellt sind, haben Patienten und deren Angehörige oft mit einer zusätzlichen Belastung zu kämpfen", betonte der Laudator Georg Schmid, Staatssekretär des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.</P><P> </P><P>- weiter zu Teil 2</P>

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