+
Wer einen heimischen Cloudspeicher einrichtet, sollte dafür ein starkes Passwort wählen. Nur so sind die Daten ausreichend geschützt. Foto: Julian Stratenschulte

Bei Nutzung eigener Cloud-Speicher auf Sicherheit achten

Cloudspeicher muss man nicht unbedingt beim Anbieter mieten. Man kann auch selbst eine Festplatte im Heimnetzwerk installieren und sie mit dem Internet verbinden. Dabei darf der Schutz der Daten aber nicht zu kurz kommen - meist liegt das allein in der Hand des Nutzers.

Berlin (dpa/tmn) - Beim heimischen Cloudspeicher darf die Datensicherheit nicht zu kurz kommen. Wer zu Hause eine Netzwerkfestplatte nutzt, auf die über das Internet zugegriffen werden kann, sollte keine mögliche Sicherheitsoption auslassen.

Stiftung Warentest hat zehn aktuelle Modelle getestet ("test", Ausgabe 2/2016): Bei der Einrichtung muss ein starkes Passwort gewählt werden, damit Fremde keinen Zugriff auf die Daten erhalten können. Die sichere Übertragung der Daten zwischen Nutzer und Festplatte gewährleistet die Transportverschlüsselung via https. Sie muss allerdings bei einigen Modellen erst von Hand aktiviert werden, wie der Test zeigte.

Negativ fielen den Testern die Apps zweier Anbieter auf. Beide spionieren ihren Kunden offenbar über die Bedienungs-Apps hinterher. Dabei wird in einem Fall bei Nutzung der iOS-App der Standort des Anwenders übertragen. Im anderen werden mit der App Informationen über den gespeicherten Dateityp an den Datensammler Flurry gesendet.

Neben dem Datenschutz sollten Käufer auch auf Folgekosten einer Netzwerkfestplatte achten. Da die Geräte meist dauerhaft in Betrieb sind, erzeugen sie auf das Jahr gesehen einige Kosten. Zwischen 13 und 19 Euro Stromkosten pro Jahr ermittelten die Tester und raten deswegen zu Modellen, die über eine Nachtabschaltung verfügen.

Insgesamt schnitten fünf von zehn getesteten Festplatten mit der Note "gut" ab. Testsieger bei Speichern mit einer einzelnen Festplatte wurde die QNAP TS-112P (rund 190 Euro, Note 2,4). Bei den Geräten mit zwei Festplatten und redundanter Datenspeicherung siegte die Synology DiskStation DS215j (etwa 375 Euro, Note 2,4).

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Code+Design Camp“: Ein Hackathon für alle jungen Münchner
Vier Tage lang programmieren, basteln, Ideen ausarbeiten: Diese Gelegenheit will ab 6. Juni ein Camp allen jungen Münchnern geben - unabhängig vom Geldbeutel.
„Code+Design Camp“: Ein Hackathon für alle jungen Münchner
Huaweis Matebook: Über drei Pins mit Tastatur verbinden
Convertibles haben Konjunktur. Darunter versteht man Geräte, die User als Tablets und als Notebooks verwenden können. Ein neues Modell hat jetzt der chinesische …
Huaweis Matebook: Über drei Pins mit Tastatur verbinden
Retro-Telefon Nokia 3310: Austausch statt Reparatur
Nostalgikern sollte das Herz höher schlagen: Das Nokia 3310 ist wieder da. Wer sich für die neuaufgelegte Version des Uralt- Telefons entscheidet, sollte wissen: Im Fall …
Retro-Telefon Nokia 3310: Austausch statt Reparatur
Dragon Ball Xenoverse 2 kommt für Nintendo Switch
Mit Son Goku ein Kamehameha abfeuern oder mit Piccolo auf Vegeta losgehen - das geht in "Dragon Ball Xenoverse 2" von Bandai Namco. Das Spiel soll nun auch für die …
Dragon Ball Xenoverse 2 kommt für Nintendo Switch

Kommentare