+
Gesundheitliche Folgen durch Handy-Strahlung sind bislang wissenschaftlich nicht erwiesen. Dennoch kann es nicht schaden, beim Handykauf auf Strahlenwerte zu achten. Foto: Sebastian Kahnert

Beim Smartphone-Kauf auf guten Strahlungswert achten

München (dpa/tmn) - Auch wenn mögliche Langzeitfolgen von Handy-Strahlung noch nicht erwiesen sind, sollte beim Kauf eines Smartphones auf einen möglichst niedrigen SAR-Wert geachtet werden.

Wie die Zeitschrift "Chip" auf ihrer Internetseite berichtet, strahlen neue und leistungsfähige Modelle nicht unbedingt mehr als einfache Handys. Smartphones wie Sonys Xperia Z3, Samsungs Galaxy S5, HTCs One M8 oder Apples iPhone 6 unterböten den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert von 2 Watt pro Kilogramm (W/kg) teils erheblich.

Der SAR-Wert beschreibt die Sendeleistung, mit der ein Mobiltelefon während eines Gesprächs mit maximaler Sendeleistung an den menschlichen Kopf abstrahlen darf. Je niedriger er ist, desto weniger wird das Gewebe im Kopf während eines Telefonats erwärmt. Besonders wenig strahlen den Angaben nach beispielsweise Samsungs Galaxy S4 Zoom (0,14 W/kg) und das Galaxy Note 2 (0,17 W/kg).

Die Strahlungswerte, die von einem nah am Körper getragenen Mobiltelefon ausgehen, sind laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in der Regel wesentlich höher als die von Mobilfunksendemasten. Daher rät die Behörde dazu, Telefonate mit dem Handy so kurz wie möglich zu halten und wenn möglich ein Headset zu benutzen. Durch den größeren Abstand zwischen Kopf und Antenne werde die Strahlungsbelastung erheblich gesenkt. Weil die Geräte bei schlechtem Empfang die Sendeleistung erhöhen, sollte man außerdem keine Anrufe tätigen, wenn im Display ein schwaches Signal angezeigt wird.

Auf seiner Webseite hat das BfS eine Tabelle mit den SAR-Werten von auf dem Markt erhältlichen Mobiltelefonen veröffentlicht. Sie wird regelmäßig aktualisiert.

SAR-Wert-Tabelle des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS)

Bericht auf Chip.de

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Games-Charts: Mörderjagd und Schrottplatz-Abenteuer
Mittlerweile haben es auch bekannte Brett- und Worträtsel-Spiele in die digitale Welt geschafft. Darunter befinden sich Klassiker wie "Cluedo" und "Stadt Land Fluss". In …
Games-Charts: Mörderjagd und Schrottplatz-Abenteuer
App-Charts: Persönliche Emojis für mehr Chat-Spaß
Von Apps erwarten iPhone- und iPad-Besitzer nicht nur einen praktischen Nutzen. Sie sollen auch unterhalten. Deswegen sind Anwendungen beliebt, die Kurznachrichten …
App-Charts: Persönliche Emojis für mehr Chat-Spaß
Interessante Beiträge bei Facebook abspeichern
Wer kennt das nicht: Viele schauen unterwegs schnell die Timeline bei Facebook durch. Wer dann einen interessanten Artikel entdeckt, muss sich nicht ärgern. Den Link …
Interessante Beiträge bei Facebook abspeichern
Surftipp: Online im Bundesarchiv stöbern
Immer mehr historische Unterlagen des Bundesarchivs werden digitalisiert. Diese Bestände stehen im Netz in der Online-Datenbank zur freien Verfügung bereit.
Surftipp: Online im Bundesarchiv stöbern

Kommentare