Ein Screenshot aus dem Video.

iPhone 6 im Store verbogen

Bendgate: Teenager lassen Apple dumm dastehen 

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München - "Das iPhone 6 kannste knicken", behaupten viele. Apple widerspricht: An der Bendgate-Affäre sei nichts dran. Zwei Teenager haben es selber ausprobiert - und lassen den Konzern dumm dastehen.

Update 4: Wir berichten am 16. Oktober für Sie live von der Keynote. Ab 14 Uhr informiert Sie unser Live-Ticker über alle Hintergründe und News des Events. Ab 19 Uhr berichten wir live von der Apple-Keynote.

Update 3 vom 15. Oktober: Am morgigen Donnerstag veranstaltet Apple in Cupertino seine zweite Keynote 2014. Welche Neuheiten dort präsentiert werden, darüber spekulieren Apple-Fans seit einiger Zeit. Wir informieren Sie über alle Hintergründe, News, Fakten und verraten Ihnen, wo Sie das Event morgen im Live-Stream und -Ticker miterleben können.

Update 2: Vor der Keynote im Oktober reißen die Schlagzeilen um den Apple-Konzern nicht ab: Nun soll ein interner Geschäftsbrief verraten, wann der Launch des Bezahlsystems Apple Paystattfindet.

Update: Nach dem iPhone 6 und 6 Plus legt Apple nach: Nur einen Monat nach der Produktvorstellung lud der Konzern erneut zur Präsentation weiterer Neuheiten. Kommt am 16. Oktober das iPad Air 2? Alle Gerüchte vor dem Event gibt es bei uns.

Über 46 Millionen Mal wurde in nur einer Woche ein Youtube-Video angeklickt, in dem ein junger Mann das iPhone 6 Plus mit bloßen Händen verbiegt.

Neben diversen Bugs im Betriebssystem iOS 8 ist das der größte Ärger um das neue Objekt der Begierde unter den Apple-Fetischisten. Auch einen Namen hat die Knick-Affäre bereits: Bendgate (manchmal auch Bentgate geschrieben).

Apple versuchte zu beschwichtigen und behauptete, die Darstellungen seien nicht korrekt. Was stimmt denn nun? Das fragten sich auch zwei Jungs aus England - und probierten es selbst aus. Dazu kauften sie sich jedoch kein iPhone 6 Plus - die Geräte sind ja auch nicht gerade billig -, sondern schlenderten mit einer versteckten Kamera im Anschlag in einen vollbesetzten Apple-Store. 

iPhone 6 Plus: Nach Zudrücken weist es schnell eine Beule auf

Als keiner hinsah, schnappten sie sich rotzfrech eines der dort ausgestellten superdünnen Handys mit der Aluminium-Hülle und drückten kräftig zu. Und siehe da: Schnell weist das schicke Teil eine deutlich erkennbare Beule auf, außerdem ist das Glas-Display etwas herausgedrückt.

Schließlich kommt ein Mitarbeiter des Apple-Ladens auf die beiden zu, doch sie lenken ihn so geschickt wie dreist mit Fragen zu Features des iPhone 6 ab. Das Interessante dabei: Obwohl sie gerade anscheinend das Gegenteil bewiesen haben, tut der Apple-Mann Bendgate als Mythos ab. Sein Kollege hingegen meint lapidar, Aluminium könne man eben verbiegen. Ja, was denn nun?

Apple beharrt auf Stabilität des iPhone 6

Apple jedenfalls beharrt weiterhin darauf, dass das iPhone 6 stabil ist. 

Die Aktion der beiden Hobby-Apple-Tester, die nach eigener Aussage 15 Jahre alt sind und Danny und Kylie heißen, schlägt Wellen. Viele Nutzer des Videokanals können die Dreistigkeit gar nicht fassen, mit denen sie in aller Öffentlichkeit fremdes Eigentum beschädigen.

Mittlerweile haben auch Danny und Kylie kapiert, dass ihr spontaner Verbrauchertest ziemlich dumm war, wie sie in einem weiteren Video erklären.

Nach Knicktest beim iPhone 6: Wird Apple klagen?

Sollte Apple sie verklagen, werden sie "Sachen verkaufen", um für den Schaden aufkommen zu können, versprechen sie. Von weiteren Biege-Tests wollen sie jedenfalls absehen.

hn

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