WikiLeaks: Kein Schaden durch Veröffentlichungen

Canberra - Die Veröffentlichung von 90.000 vertraulichen Dokumenten über den von den USA geführten Krieg in Afghanistan auf der Website WikiLeaks hat den australischen Interessen bislang nicht wesentlich geschadet.

Das ergab ein am Dienstag veröffentlichter Bericht des australischen Verteidigungsministeriums. Jetzt solle die mit der Untersuchung betraute Kommission die rund 400.000 Dokumente prüfen, die am vergangenen Wochenende auf der vom Australier Julian Assang gegründeten Website über den Krieg im Irak veröffentlicht wurden, erklärte Verteidigungsminister Stephen Smith.

Australien hatte 2.000 Soldaten in den Irak geschickt, die die amerikanischen und britischen Truppen bei der Invasion 2003 unterstützen sollten. Derzeit sind 1.550 australische Soldaten in Afghanistan stationiert.

dapd

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