Die Besten kommen aus München

- Deutschland ist eine alternde Nation. Rund 50 Hochschulen haben darauf bereits mit der Einrichtung von Pflegestudiengängen reagiert. Dass deren Absolventen nicht am Arbeitsmarkt vorbei studieren, belegen neueste Zahlen. Erfreulich: Die Studenten im Freistaat finden laut dem Staatsinstitut für Hochschulforschung besonders schnell einen Job.

<P>Michael Pieper, Präsident der Katholischen Stiftungs-Fachhochschule (KSFH) in München, bestätigt den Bedarf an Pflegestudiengängen. "Es ist überhaupt keine Frage, dass man so etwas heutzutage braucht." Seit 1995 gibt es an der KSFH das Studium Pflegemanagement, das jährlich 35 angehende Stab- und Führungskräfte im Gesundheitsbereich ausbildet. Bayernweit ist das außerdem an den Fachhochschulen Nürnberg und Würzburg möglich - diese schneiden im Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung aber schlechter ab als die KSFH.</P><P>Die Staatsregierung will zukünftig noch mehr auf die Pflege setzen: Unter anderem mit der Einführung des Studiengangs Pflegepädagogik in München. Wie Präsident Pieper berichtet, will die KSFH dieses Studium, in dem Pflegekräfte zu Pflegelehrern ausgebildet werden, ab dem Wintersemester 2005 anbieten. Pieper: "Das täten wir sicher nicht, wenn das bisherige Studium kein Erfolg gewesen wäre." Auch das Staatsinstitut für Hochschulforschung und -planung (IHF) wertet die Arbeitsmarktchancen im Pflegemanagement in einer Studie (nachzulesen in den "Beiträgen", Heft 1/26) als positiv. </P><P>Von 82 befragten Absolventen der drei bayerischen Fachhochschulen wechselten 73 Prozent sofort in den Beruf - an den drei untersuchten hessischen FHs war es von 62 nur jeder zweite. Ob das geplante Pflegepädagogik-Studium in München ebenso schnell zum Job führt wie das Pflegemanagement, bleibt abzuwarten. </P><P>Laut IHF-Studie finden befragte Pflegepädagogen der Universität Bremen und der Fachhochschule Neubrandenburg jedenfalls schlechter einen Job als die Pflegemanager aus Bayern und Hessen. Dies kann nach IHF-Meinung auch an den regional sehr unterschiedlichen wirtschaftlichen und beruflichen Rahmenbedingungen liegen. </P>

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

ProSiebenSat.1 und Discovery bauen Internet-Plattform
ProSiebenSat.1 und der US-Medienkonzern Discovery kooperieren beim Aufbau eines neuen Streaming-Dienstes. Es soll neben einem breiten werbefinanzierten Angebot auch …
ProSiebenSat.1 und Discovery bauen Internet-Plattform
Haushaltsgeräte können WLAN-Probleme erzeugen
Wenn das WLAN stockt, können Haushaltsgeräte die Ursache für die Probleme sein. Babyfone, Mikrowelle und Co. erzeugen Funkwellen, die Störungen hervorrufen können.
Haushaltsgeräte können WLAN-Probleme erzeugen
Speicherplatz schaffen: Windows.old-Dateien löschen
Beim Wechsel auf eine neue Windows-Version werden automatisch Sicherungskopien erstellt. Diese können den Speicherplatz erheblich beeinträchtigen. Wer sicher ist, dass …
Speicherplatz schaffen: Windows.old-Dateien löschen
Spannende Reisefotos leben von Details
Urlaubsfotos schaffen es häufig nicht, das Besondere einer Reise festzuhalten und ähneln eher Postkartenmotiven. Spannende Bilder erfordern Übung. Interessant sind …
Spannende Reisefotos leben von Details

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.