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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg

Facebook testet bezahlte Nachrichten

Mail an Mark Zuckerberg kostet 100 Dollar

New York - Sie wollen, dass Ihre Nachricht prominent im Postfach von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg landet? Das könnte 100 Dollar kosten.

Im Zuge des Experiments mit bezahlten Nachrichten testet Facebook diese eher hohe Preismarke, wie das Technologie-Blog „Mashable“ feststellte. „Wir probieren einige extreme Preise aus, um zu sehen, was funktioniert, um Spam-Nachrichten herauszufiltern“, erklärte Facebook dem Online-Dienst.

Facebook hatte den Test mit bezahlten Nachrichten an Personen, die nicht zum Freundeskreis eines Nutzers gehören, im Dezember gestartet. Zwar können Nutzer bereits an Menschen schreiben, mit denen sie auf Facebook noch nicht in Verbindung stehen. Diese Nachrichten landen jedoch nicht im selben Bereich wie Notizen an Freunde und Bekannte. Stattdessen wandern sie in einen Unterordner „Sonstiges“, wo sie oft übersehen werden. Die bezahlten Botschaften hingegen gehen ins Haupt-Postfach eines Facebook-Mitglieds.

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Als Ausgangspreis wurde damals ein Dollar pro Nachricht genannt, zugleich wollte Facebook aber auch mit anderen Beträgen experimentieren. Um ungewollte Spam-Botschaften zu vermeiden, ist die Zahl solcher Nachrichten in dem Probelauf auf eine pro Woche reduziert. Unternehmen können nicht an dem Test teilnehmen.

Facebook sucht derzeit nach neuen Einnahmequellen, auch weil sein Verkauf von Werbung auf den von vielen genutzten mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets erst am Anfang steht.

dpa

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