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Über drei Millionen Suchanfragen werden täglich an die größte Suchmaschine der Welt gestellt.

Einfache Tipps

So können Sie sich vor Big Data schützen

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München - Ganz wehrlos sind Internetnutzer (noch) nicht gegen „Big Data“, gegen die Überwachung durch Konzerne wie Google, Facebook oder Amazon. Wir erklären sinnvolle Gegenmaßnahmen.

Google einschränken

Wenn Sie als Google-Nutzer angemeldet sind, können Sie auf der Seite myaccount.google.com/intro/privacy einstellen, wie neugierig Google sein darf. Mit verschiedenen Schaltern legen Sie fest, ob Google Ihre Suchanfragen, Ihre besuchten Orte oder Ihre aufgerufenen Internetseiten speichern darf. Diese Schalter sollten Sie alle auf „Aus“ stellen.

Google ohne Anmeldung nutzen

Google möchte zwar, dass Sie sich mit einem eigenen Konto anmelden – weil es dann Ihre Daten über alle Geräte wie Smartphone, Tablet und PC hinweg zu einem großen Profil kombinieren kann. Aber die Anmeldung brauchen Sie nur für einige Dienste wie Gmail oder zum Hochladen von YouTube-Videos. Google-Suche, Maps oder das Ansehen von YouTube-Filmen funktionieren auch ohne Anmeldung.

Alternativen nutzen

Es gibt jede Menge Angebote im Internet, die die Privatsphäre deutlich besser schützen als Google. Beispiele sind die Suchmaschine duckduckgo.com, der Kartendienst openstreetmap.org oder die Videowebsite myvideo.de. T-Online lässt sich als Gmail-Alternative mit deutschen Servern auch dann nutzen, wenn Sie kein Telekom-Kunde sind. Experten raten dazu, Internetaktivitäten auf mehrere Anbieter zu verteilen, damit nicht alle Daten in eine Hand geraten.

Mehr Datenschutz

Weltweit 1,79 Milliarden Nutzer hat Facebook. 

Sie können unter facebook.com/settings?tab=ads festlegen, welche Werbung Ihnen Facebook anzeigen darf. Dort sollten Sie die Vorgaben verschärfen. Generell lohnt es sich, die Facebook-Einstellungen zu durchforsten und dabei Ihre Privatsphäre so gut wie möglich zu schützen. Noch ein Tipp: Melden Sie sich nach jeder Facebook-Sitzung unbedingt ab, statt einfach nur die Seite zu schließen. Das macht es Facebook schwerer, Ihren Weg durchs Netz zu verfolgen. Am Smartphone sollten Sie die GPS-Ortung nur aktivieren, wenn Sie sie tatsächlich brauchen. Damit sehen Facebook, Google oder Amazon nicht, wo Sie sich gerade aufhalten. Und Sie sparen auch noch Akku.  

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