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Praktisch: Der Smart Bike Computer von Canyon soll sich am Rad an den Vorbau stecken lassen. Foto: Canyon/Peter Ehrit

Bike-Computer und Systemkamera: Neues aus der Technikwelt

Um Spitzen-High-Tech fürs Rad zu entwickeln, hat sich Canyon mit Sony zusammengetan. Herausgekommen ist ein Touchscreen-Radcomputer, der aufs Smartphone zurückgreift. Einen Tastschirm hat auch Olympus seiner neuen Systemkamera verpasst. Die Technik-News im Überblick:

Canyon kündigt Bike-Computer mit Android Wear an

Dass Android Wear nicht nur als Betriebssystem für Smartwatches taugt, zeigt Radhersteller Canyon mit seinem Smart Bike Computer (SBC). Der gemeinsam mit Sony entwickelte Touchscreen-Radcomputer soll Informationen und Funktionen vom Smartphone und den darauf installierten Apps während der Fahrt bereitstellen. Dazu können den Angaben zufolge etwa Navigation, Messaging oder Wetterinfos gehören. Per Bluetooth nimmt der SBC auch Kontakt mit Puls- und anderen Leistungsmessgeräten auf. Der Hersteller plant eine möglichst nahtlose, zentrale Integration ins Rad: Der wasserfeste Computer soll vorne in den Vorbau eingesteckt werden. Der aktuelle Prototyp arbeite Canyon zufolge nur mit Androiden zusammen. Bis zur voraussichtlichen Marktreife im Frühjahr 2016 arbeitet der Hersteller aber nach eigenen Angaben an der Kompatibilität mit anderen mobilen Betriebssystemen.

Olympus E-M10 Mark II: Systemkamera mit Fünf-Achsen-Stabilisator

Olympus wertet das Einstiegsmodell E-M10 seiner OM-D-Serie auf. Die neue E-M10 Mark II erhält einen Fünf-Achsen-Bildstabilisator mit vier Belichtungsstufen und einen besseren elektronischen Sucher, der nun mit 2,36 Millionen Pixeln auflöst, wie das Unternehmen mitteilt. Neu sind zudem eine 4K-Zeitraffer-Videofunktion sowie die Möglichkeit des Fokussierens per Touchscreen - selbst bei Nutzung des Suchers. Normale Videos werden in Full HD mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen. Wie die Vorgängerin E-M10 steckt die Kamera in einem Retro-Look-Metallgehäuse und setzt weiterhin auf einen 16-Megapixel-LIVE-MOS-Sensor. Die OM-D E-M10 Mark II kommt Mitte September in Silber und Schwarz für 599 Euro (nur Gehäuse) auf den Markt. Die Kit-Varianten starten bei 799 Euro für die Kamera mit dem Pancake-Objektiv M.Zuiko Digital Ed 14-42mm (f/3,5-5,6).

LG zeigt Bluetooth-Tastatur zum Ausrollen

LGs neuestes Accessoire für Smartphones und Tablets heißt Rolly und ist eine ausrollbare Tastatur. Das kleine Schreibgerät besteht aus fünf Hartplastiksegmenten, die um einen länglichen Kern mit Elektronik und Batterie gerollt werden. So lässt sich die Tastatur auf Handtaschenformat verkleinern. Laut LG sorgt die Konstruktion im Vergleich zu anderen transportablen Keyboards aus Silikon für ein ähnliches Schreibgefühl wie auf einer normalen Computertastatur. Die Verbindung zum Tablet oder Smartphone wird per Bluetooth 3.0 geschlossen, per Knopfdruck kann zwischen zwei angeschlossenen Geräten gewechselt werden. An der Tastatur sind außerdem ausfaltbare Plastikarme zur Aufnahme von Tablets oder Smartphones angebracht. Das LG Rolly soll ab September in den USA, später auch in Europa verfügbar sein. Einen Preis nennen die Südkoreaner noch nicht.

Leica: Neues Mittelformat-Topmodell kostet 15 000 Euro

Eine Spiegelreflexkamera so teuer wie ein Kleinwagen: Die neue Leica S (Typ 007) ist mit einem Kaufpreis von 15 000 Euro sicher nichts für Gelegenheitsfotografen. Das neue Topmodell unter den Mittelformatkameras des Herstellers bietet einen Sensor, der rund fünfmal so viel Fläche aufweist wie die Bildchips gewöhnlicher APS-C-Spiegelreflexkameras. Er löst mit 37,5 Megapixeln auf und erlaubt ein Justieren der Lichtempfindlichkeit bis ISO 12 500. In Serie kann die Leica S dreieinhalb Bilder pro Sekunde aufnehmen. Dabei helfen zwei Gigabyte Pufferspeicher. Ein Stereomikrofon in der Kamera liefert den Ton bei Full-HD- (bis 30 Bilder pro Sekunde) und 4K-Videos (bei 24 Bildern pro Sekunde). Neben WLAN und GPS sind auch Lagesensoren an Bord, die das Ausrichten der Kamera erleichtern.

Infos zur Leica S

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