+
Starten Bing-Nutzer eine Suchanfrage, müssen sie für die Verschlüsselung kein "https" mehr in der Adresszeile ergänzen. Foto: www.bing.com

Bing-Suche jetzt immer verschlüsselt

Die Suchmaschine Bing macht es ihren Kokurrenten nach und verschlüsselt die Sucheinträge automatisch. Die verwendeten Begriffe werden jetzt nicht mehr an Dritte weitergegeben.

Berlin (dpa/tmn) - Die Microsoft-Suchmaschine Bing soll künftig alle Suchanfragen standardmäßig verschlüsseln. Bisher mussten Nutzer dafür eigenhändig "https://www.bing.com" in der Adresszeile eingeben.

In der Folge übermittelt Microsoft Webmastern oder Werbenetzwerken die eingegebenen Begriffe nicht mehr, sondern teilt nur noch mit, dass der Surfer über Bing auf die aufgerufene Seite gekommen ist (Referrer). Die Verschlüsselung schützt grundsätzlich davor, dass die eingegebenen Suchbegriffe von Dritten aus dem Netz abgeschöpft und ausgewertet werden können.

Bei Suchmaschinen wie Google oder Yahoo ist die verschlüsselte Suche schon länger Standard, bei auf Datenschutz ausgelegten Metasuchmaschinen wie MetaGer Ixquick/Startpage oder Duckduckgo gehört sie ohnehin zum Grundkonzept. Diese alternativen Suchmaschinen speichern auch keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten ihrer Nutzer oder werten diese aus.

Bing-Ankündigung

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Oreo-Updates für Samsung S8 und S7 manuell einspielen
Software-Updates stellen die reibungslose Smartphone-Nutzung sicher und schließen eventuelle Sicherheitslücken. Üblicherweise ploppen Updates Over-the-air auf, können …
Oreo-Updates für Samsung S8 und S7 manuell einspielen
Schöne Tierfotos schießt man nicht von oben herab
Gute Tierfotografie ist definitiv nicht einfach. Nicht nur, dass der Fotograf sich einem Tier nicht mitteilen kann, auch körperlich ist er gefordert. Was für ein …
Schöne Tierfotos schießt man nicht von oben herab
Starker Sound und Siri-Schwächen mit Apples HomePod
Nach dem Überraschungserfolg mit den drahtlosen AirPods-Ohrhörern startet Apple mit dem vernetzten Lautsprecher HomePod sein zweites Soundprojekt. Deutsche Interessenten …
Starker Sound und Siri-Schwächen mit Apples HomePod
Instagram warnt Nutzer nicht mehr vor Screenshots in Stories
Schnell einen Screenshot von einem sonst nur zeitlich begrenzt abrufbaren Inhalt machen - darüber wurden Nutzer der Foto Plattform Instagram bisher informiert. Doch in …
Instagram warnt Nutzer nicht mehr vor Screenshots in Stories

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.