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Jeder Zweite weiß laut Bitkom-Studie nicht, wie er seine Daten am besten schützt.

Bitkom: Internet-Nutzer in der Datenschutz-Pflicht

Berlin. Für die Sicherheit der eigenen Daten im Internet sieht sich die Mehrheit der Nutzer einer aktuellen Studie zufolge selbst verantwortlich.

Fast jeder zweiter Nutzer (47 Prozent) hat danach allerdings noch Informationsbedarf, wie er seine Daten am besten schützt. „Die meisten Verbraucher sind sich bewusst, dass der Schutz ihrer Daten stark von ihrem eigenen Verhalten abhängt“, sagte der Präsident des Branchenverbands Bitkom, August-Wilhelm Scheer, am Montag.

Wenn Nutzer zu viel Privates preisgeben, nützten auch die schärfsten Gesetze nichts. Während 55 Prozent der befragten deutschsprachigen Bürger ab 14 Jahren sich selbst in der Pflicht sehen, für den Datenschutz zu sorgen, sehen es 36 Prozent als Aufgabe des Staates an, für den Schutz im Netz zu sorgen. 8 Prozent sehen die Internet-Unternehmen in der Pflicht.

Scheer rief die Unternehmen seiner Branche dazu auf, hohe Datenschutz-Standards nicht als Bürde, sondern eher als Qualitätsmerkmal und langfristigen Standortvorteil zu sehen. Der Bitkom unterstütze auch die von der Bundesregierung geplante Stiftung Datenschutz. Der Branchenverband hatte die repräsentative Studie bei der Aris Umfrageforschung in Auftrag gegeben.

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