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Ärger gibt es bei Blackberry schon seit längerem.

Blackberry: Es ruckelt wieder gewaltig

New York - Just zum Verkaufsstart des neuen Apple iPhone 5 stellte sich der ohnehin angeschlagene Rivale Research in Motion selbst ein Bein: Die Dienste seiner Blackberry-Smartphones funktionierten nicht. Mal wieder.

in Jahr nach den tagelangen Ausfällen von Blackberry-Diensten ist es erneut zu Störungen gekommen. Betroffen waren Nutzer in Europe, dem Nahen Osten und Afrika. Seit Freitagmorgen konnten sie weder E-Mails senden noch im Internet surfen. Am Nachmittag gab der Blackberry-Anbieter Research in Motion (RIM) Entwarnung. Alle Dienste liefen wieder normal, teilte das Unternehmen mit und entschuldigte sich bei seinen Kunden.

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Der Ausfall kam für RIM denkbar unpassend: Während die Blackberry-Kunden auf dem Trockenen saßen, stürmten tausende Apple-Fans die Läden und holten sich ein neues iPhone 5. Dagegen kämpft Blackberry mit schrumpfenden Marktanteilen und roten Zahlen. Neben den iPhones sind die Android-Handys die härtesten Konkurrenten des Smartphone-Pioniers.

Schon vor einem Jahr waren manche Nutzer tagelang von ihren E-Mails und anderen Diensten abgeschnitten. Die Blackberry-Services laufen über firmeneigene Rechenzentren. Das macht die Blackberrys zwar besonders sicher gegen Schnüffelattacken von außen, aber auch anfällig, wenn es mal technische Probleme gibt. Das Telefonieren oder Versenden von SMS läuft dagegen direkt über die Netze der Mobilfunk-Betreiber.

Der genaue Umfang der Störungen am Freitag blieb unklar. Ein Nutzer des bekannten Blackberry-Forums crackberry.com berichtete, dass die ersten Probleme am frühen Morgen aufgetreten seien. Die Beschwerden im Forum kamen ausschließlich von Vodafone-Nutzern, wohingegen die Kunden anderer Netzbetreiber scheinbar keine Probleme hatten.

Ein Nutzer des crackberry-Forums, der nach eigenen Angaben bei einem Mobilfunk-Anbieter beschäftigt ist, erklärte, Blackberry habe in der vergangenen Nacht Servicearbeiten durchgeführt. Danach seien die Dienste nicht wieder richtig ins Laufen gekommen. RIM selbst äußerte sich in einer Mitteilung nicht zu den genauen Gründen für die technischen Probleme.

dpa

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