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Inhaftiert: Rod Blagojevich, Gouverneur von Illinois, wurde am Mittwoch festgenommen.

"Blago" wollte Obamas Sitz verkaufen

Nach haarsträubenden Vorwürfen wurde am Mittwoch Rod Blagojevich, Gouverneur des US-Staats Illinois, verhaftet. Die Affäre könnte auch für den künftigen Präsidenten Obama peinlich werden.

Nach einem skandalösen Auftritt vor dem Staatsanwalt wurde Rod Blagojevich, Gouverneur von Illinois, heute verhaftet. Er wollte den bald frei werdenden Senatsposten von Barack Obama verkaufen.

Nachdem Obama sein Amt als Präsident antritt, ist sein Sitz im Senat frei. Den Nachfolger bestimmt der Gouverneur. In Illinois ist das Blago. Er und ein Mittäter wollten den Platz an den Meistbietenden verkaufen. Mindestens eine halbe Million Dollar (rund 390.000 Euro) sollte dabei herausspringen, schreibt Spiegel. Auch die New York Times hat über die Machenschaften des offensichtlich korrupten Politikers berichtet.

Doch der Skandal sollte nicht reichen: Haarsträubende Vorwürfe kamen im Laufe des Tages heraus. Anscheinend soll der 51-jährige Gouverneur versucht haben, die kritische Zeitung Chicago Tribune zu erpressen und soll Gefälligkeiten gegen Wahlspenden getauscht haben. Das Netz seiner Einflussnahme hat die New York Times aufgedröselt. Bilder von der Verhaftung Blagos und der Anhörung vor Gericht gibt es bei Welt-Online.

Für den künftigen Präsidenten kann die Affäre hochpeinlich werden, schreibt Focus - nicht zuletzt, weil Blago einen Sitz in Obamas Kabinett erhalten sollte.

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