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Bosch ruft einen eigenen Cloud-Dienst ins Leben. Genutzt werden kann dieser etwa bei der Parkplatzsuche. Ein Pilotprojekt startet zunächst in Stuttgart. Foto: Sebastian Kahnert

Bosch startet eigenen Cloud-Service für Internet der Dinge

Der Technikkonzern Bosch möchte mit einer eigenen Cloud das Internet der Dinge voranbringen. Diese soll dann in verschiedenen Bereichen nützlich sein. Angekündigt wurde etwa ein Parkplatzleitsystem und ein Temperaturmelder für Spargelbauern.

Berlin (dpa) - Bosch tritt im Zukunftsgeschäft mit der Vernetzung des Alltags mit einem eigenen Cloud-Dienst gegen die Konkurrenz an. Der Service sei "das letzte Puzzleteil in unserer Softwarekompetenz", erklärte Konzernchef Volkmar Denner.

Damit werde Bosch zu einem Komplett-Anbieter für Vernetzung und das sogenannte Internet der Dinge. Erster Standort der Bosch-Cloud sei Deutschland. Sie bestehe aus technischer Infrastruktur und Softwareangeboten.

Bosch ist traditionell stark bei Sensoren, der neue Service bringt den Konzern auch stärker in Wettbewerb zu Dienste-Anbietern wie IBM, SAP oder Amazon.

In einem Pilotprojekt sollen in Stuttgart Parkplätze vernetzt werden. Damit würden dann auf eine Karte minutengenau freie Plätze angezeigt, erklärte Bosch. Lkw-Fahrer sollen sich über die Cloud Stellplätze auf Raststätten reservieren können. In einem weiteren Projekt sollen Sensoren auf Spargelfeldern die Temperatur melden, damit Bauern die günstigsten Bedingungen gewährleisten können.

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