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Opera will seinem Browser eine Energiesparfunktion verpassen. Foto: Franziska Gabbert

Browser Opera: Energiesparfunktion in Arbeit

Opera will seinen Browser optimieren. Vor allem soll die Nutzung der Software weniger Strom verbrauchen. Dafür hat der Entwickler gleich mehrere Schraubstellen ausfindig gemacht.

Berlin (dpa/tmn) - Opera arbeitet an einer Energiesparfunktion für seinen Desktop-Browser. Sie soll immer dann aktiv werden, wenn etwa ein Notebook vom Stromnetz getrennt wird. Natürlich lässt sich das Feature auch jederzeit manuell ein- und ausschalten.

Technisch will der Entwickler das Einsparen von Strom dadurch erreichen, dass etwa die Aktivität der Tabs reduziert wird, die gerade im Hintergrund sind, und ungenutzte Plug-ins pausiert werden.

Außerdem schraubt Opera nach eigenen Angaben an energierelevanten Parametern bei der Videowiedergabe und reduziert etwa die Bildwiederholrate. Grundsätzlich soll zudem der Prozessor seltener aus seinem stromsparenden Bereitschaftsmodus geweckt werden. Windows- und Mac-Nutzer können den Browser mit der neuen Funktion schon einmal zum Ausprobieren in einer Beta-Version herunterladen.

Eine weitere Verbesserung wurde bereits umgesetzt. Denn Opera hat in seinen gleichnamigen Desktop-Browser und in die Android-Version des Opera Mini einen Werbeblocker integriert. Er soll leistungsfähiger sein als herkömmliche Adblocker-Erweiterungen, weil er die Anzeigen direkt auf der Systemebene der Browser ausfiltert. Weil Seiten ohne Werbung in der Regel viel schneller laden, wird so das Surfen im Netz beschleunigt. Opera greift nach eigenen Angaben auf die Filterliste des EasyList-Projekts zurück. Bislang ließ sich der sogenannte native Werbeblocker nur in den Entwicklerversion der Browser ausprobieren.

Opera-Developer-Version mit Energiesparfunktion zum Ausprobieren

Opera-Mitteilung

Opera-Erklärungen zum Werbeblocker

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