Brückenschlag über den Atlantik

- Die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und die Fachhochschule München (FHM), sind seit letzten Freitag erstmals mit Büros im Ausland vertreten: In Amerikas berühmtester Metropole - mitten in Manhattan, New York - streben jetzt beide Bildungseinrichtungen vermehrt nach internationalen Kontakten.

Die neuen Büros der Hochschulen befinden sich im so genannten German House. Hier, unweit des UNO-Gebäudes, sitzt auch das deutsche Generalkonsulat. Während die FHM ihr Kontaktbüro zusammen mit sieben anderen deutschen Fachhochschulen betreibt (das Konsortium heißt UAS7, nach dem Englischen University of Applied Science), kooperiert die LMU mit der Freien Universität Berlin (FU) in der so genannten "German University Alliance". <BR><BR>Für beide Münchner Hochschulen sind die New Yorker Büros ein Teil Internationalisierungs-Strategie. Professor Dieter Lenzen, Präsident der FU bezeichnete den gemeinsamen Schritt von LMU und FU "als Festigung der internationalen Einbindung in die Scientific Community". Durch die Vertretung beider Universitäten im neuen "Liaison Office" sollen die Beziehungen zu US-amerikanischen Spitzenuniversitäten auf- und ausgebaut werden, auch der Studierenden- und Wissenstransfer soll gekräftigt werden. FU und die LMU kooperieren bereits seit Februar 2004 in einer strategischen Partnerschaft. Das Kontaktbüro soll ein weiterer Schritt ihrer überregionalen Zusammenarbeit darstellen.<BR><BR>Die Fachhochschule München will ihre "Summerschool" (Zusatzprogramm) mittels des UAS7-Büros erweitern und lässt verlauten, dass Internationalisierung derzeit ein Schwerpunktthema sei. Das Auslandsbüro könne im Zuge der Umstellung auf Bachelor und Master ein weiterer Schritt in Richtung Globalisierung und Internationalisierung sein. <BR>Stephan Fuchs vom LMU-Referat für internationale Beziehungen war bei der Eröffnung im "Big Apple" dabei: "Wir haben hier erstmals die Chance uns im Ausland selbst zu präsentieren."<BR><BR>Die Büros werden größtenteils vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) finanziert, der auch die Initiative für die Projekte gestartet hatte.

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