Buchmesse: Neuer E-Book-Reader txtr vorgestellt

Frankfurt/Main - Nach Amazon, Sony und anderen führt jetzt auch das Berliner Unternehmen txtr ein Lesegerät für digitale Bücher ein.

Der am Dienstag auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellte E-Book-Reader txtr kann seine Inhalte über Mobilfunk aus dem Internet herunterladen. Das Online-Portal von txtr hält zum Start sowohl 20.000 E-Books von Verlagen als auch kostenlose Bücher bereit, die nicht mehr urheberrechtlich geschützt sind. “Wir wollen das Lesen von elektronischen Büchern besser gestalten, als dies bisher möglich ist“, sagte der Vorstandschef des Anfang 2008 gegründeten Unternehmens, Christophe Maire. “Dabei konzentrieren wir uns auf das Wesentliche.“ Die Bedienung der Technik sei so einfach wie möglich gehalten. Die Steuerung beschränkt sich auf wenige Tasten, das taschenbuchgroße Gerät hat ein 6-Zoll-Display mit E-Ink-Technik. Neben der Mobilfunkverbindung mit GPRS/Edge wird auch WLAN unterstützt.

Die Infrastruktur sei als “Cloud Service“ gestaltet, sagte Maire. Darunter versteht man Internet-Dienste, die bei Bedarf abgerufen werden. “Wir sprechen von Connected Reading“, sagte Maire. Dazu gehöre auch die Möglichkeit, sich mit anderen über Bücher auszutauschen. Möglich ist auch der Zugriff über andere Geräte wie das iPhone. Eingeführt wird der txtr Reader am 15. Dezember zum Preis von 319 Euro. Das Herunterladen von Texten im Online-Portal ist in Deutschland nicht mit zusätzlichen Gebühren verbunden, bei kommerziellen Titeln ist der Kaufpreis zu errichten. Für das Synchronisieren eigener Dokumente und von Blog-Inhalten gibt es daneben ein Abo-Modell, das bei einem Einjahresvertrag 11,99 Euro kostet.

ap

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