Routine sticht! Sechzig siegt dank Oldie-Toren bei Grünwalder-Rückkehr

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Grüner wird Strom nicht: Eine Pflanze lädt mit einer neuen Methode ein Handy auf.

Spannende Methode als Startup

Geniale Idee mit Pflanze: Nie wieder leeren Handy-Akku?

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München - Der Mensch braucht Pflanzen zum Überleben, denn mit ihren Blättern produzieren sie Sauerstoff. Jetzt verblüfft ein Startup-Unternehmen mit einer blattgrünen Methode, mit der Handys am Leben bleiben.

Es sieht aus wie eine ganz gewöhnliche Pflanze in einem ganz gewöhnlichen Topf. Doch was das Bioo Lite System kann, ist alles andere als gewöhnlich. Das verspricht zumindest ein Startup-Unternehmen aus Barcelona. Die Spanier wollen herausgefunden haben, wie man mit Hilfe von Pflanzen sein Handy aufladen kann. Und das geht so:

Die Energie, die eine Grünpflanze durch Fotosynthese herstellt, wird durch einen chemischen Prozess im unteren Teil des Topfes in Strom umgewandelt, der per USB-Anschluss ins Gerät fließt. Zwei bis drei Aufladungen pro Tag seien so möglich, außer Kakteen eigneten sich dafür alle Pflanzenarten. 

Zur Erinnerung: Bei der Fotosynthese wandelt das Chlorophyll (der Farbstoff, der Blätter grün färbt) mit Hilfe des Kohlendioxids in der Luft und dem Wasser aus dem Boden das Sonnenlicht in Glucose um, den die Pflanze zum Wachsen braucht. Bei diesem Prozess entsteht Sauerstoff, der als Abfallprodukt an die Umwelt abgegeben wird.

Das Bioo Lite System hat laut seinen Erfindern gleich eine ganze Reihe von Vorteilen: Pflanzen stehen überall in den Wohn- und Büroräumen, und der Fotosynthese-Prozess läuft rund um die Uhr ab, argumentierten die Arkyne Techonologies auf ihrer Crowdfunding-Seite. Damit müsse man sich nie wieder Sorgen machen, dass das Tablet oder Smartphone den Geist aufgibt, wenn man es gerade gar nicht brauchen kann. Vor allem aber reduziert sich auf die Art und Weise der Stromverbrauch, da die Geräte nicht mehr an der (wenig ansehnlichen) Steckdose hängen sondern an einer hübschen Pflanze. Man nutzt also die Natur und hilft ihr gleichzeitig dabei. 

Viele sind von der Idee begeistert und halfen dabei, das bescheidene Crowdfunding-Ziel von 15.000 Euro in nur einem Monat bereits um das dreifache zu übertreffen. 

hn

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