Buddy Holly: Nichtsnutz oder Heiliger des Rock'n'Roll?

Vor 50 Jahren starb Buddy Holly - und mit ihm die Musik, glaubt man dem Lied von Don McLean. Seitdem haben sich Legenden um den Rock'n'Roll-Musiker gebildet.

18 Monate lang hatte Buddy Holly mit seiner Musik Aufsehen erregt, als er am 3. Februar 1959 starb. Gemeinsam mit den Musikern Ritchie Valens und The Big Bopper saßen in einem Flugzeug, dass im Schneesturm abstürzte. Ein Porträt des Musikers lesen Sie beim Musikmagazin laut.de.

1971 dichtete Don McLean über das traurige Ereignis das Lied American Pie mit der berühmten Liedzeile "The day the music died" - der Tag, an dem die Musik starb.

50 Jahre nach seinem Tod ist das Leben Buddy Hollys die perfekte Projektionsfläche für Legenden. Der "erste Heilige des Pop", schreibt Spiegel Onlines einestages. Die taz ist kritischer und titelt: "Der Schutzpatron der Null-Talent-Typen". Sein Markenzeichen: Die schwarze Hornbrille. Eine große Version der Sehhilfe steht heute vor dem Buddy Holly Center in seinem Geburtsort Lubbock in Texas. Geredet wird noch immer über über den Mann, der 23-jährig starb.

Und seine Musik ist weitverbreitet: Allein bei Youtube finden sich tausende Videomitschnitte von Buddy Hollys Auftritten. Das Internetradio Last.fm hat die Lieder. Neatorama zeigt ein Video, in dem Holly sein berühmtes Peggy Sue singt - anmoderiert von einer Frau, die um Verständnis für diese etwas ungewohnte Musik bittet.

Doch 50 Jahre nach Buddy Hollys Tod ist nicht alles eitel Sonnenschein: Im Januar schrieb die britische Times über einen Streit zwischen Peggy Sue, der Frau, der Buddy Holly seinen Hit widmete, und der Witwe des Sängers. Worum es bei dem Zwist geht, lesen Sie bei der Times.

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