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Wer zu schnell unterwegs ist, muss in Zukunft tief in die tasche greifen.

Rasen wird teurer

Mancher Verkehrssünder muss vielleicht bald sein Sparschwein schlachten: Ab Februar steigen die Bußgelder ganz erheblich an.

Verkehrssünder müssen ab 1. Februar deutlich tiefer in die Tasche greifen als bisher. Als Faustregel gilt: Die Strafen haben sich verdoppelt.

Wer das Rechtsfahrgebot missachtet, muss ab Februar beispielsweise 80 statt bisher 40 Euro bezahlen. Wer die Vorfahrt eines anderen missachtet ist künftig mit 100 statt bisher 50 Euro dabei, und Drogen oder Alkohol am Steuer kosten beim ersten Verstoß satte 500 statt bisher 250 Euro. Alle Preise gibt es auf den Seiten des Bundesverkehrsministeriums.

Noch mehr Neues

Doch es ändern sich ab 2009 auch noch andere Regeln für Autofahrer. Bisher konnten Deutsche, denen der Führerschein entzogen wurde, im Ausland eine neue Fahrerlaubnis erwerben. Dieser Führerscheintourismus ist seit 19. Januar vorbei, berichtet der Focus.

Erfreulich für Verkehrssünder dürfte hingegen sein, dass Verstöße im Ausland meist straffrei bleiben. Deutschland hat einen EU-Rahmenbeschluss noch nicht umgesetzt, der besagt, dass andere EU-Staaten Bußgelder eintreiben dürfen, schreibt die Welt.

Das Hamburger Abendblatt beschreibt die Diskussion um den "Führerschein auf Zeit". In anderen Ländern sei es durchaus üblich, alle paar Jahre erneut eine Führerschein-Prüfung abzulegen. In Deutschland werde es so weit nicht kommen, schreibt das Blatt.

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