Neues Call of Duty

Black Ops 2: Wir reden mit den Machern

Am 13. November ist es wieder soweit. Die Pflicht ruft. Call of Duty: Black Ops 2 erscheint. Wir haben vorab schon mal mit Jay Puryear, Director of Brand Development bei Treyarch, in München getroffen und über den neuen Shooter, Zombies und gesprochen.

tz: Das Setting ist zwar 2025 aber trotzdem ist das Game realistisch. Gab es nicht die Versuchung, komplett futuristisch zu werden?

Jay Puryear: Diese Versuchung gab es nicht. In Call of Duty ging und geht es immer um eine realistische Zukunft. Wir haben eine Menge Nachforschung betrieben so dass man als Spieler nie das Gefühl bekommt, das Setting ist zu weit entfernt. Es soll ja kein Sci-Fi sein. Auch deshalb haben wir uns von P.W. Singer, einem ausgemachten Militärexperten beraten lassen.

tz: Hat das realistische Konstrukt sie eingeschränkt?

Jay Puryear: Nein. Klar, gab es verrückte Ideen, aber es sollte sich immer richtig anfühlen, immer ein Teil des Call of Duty Universums sein.

tz: Die grafischen Möglichkeiten sind ausgereizt, nun liegt der Fokus auf Customization, auf der Maßanfertigung seines Charakters im Spiel.

Puryear: Für uns war es wichtig, dass sich jeder Spieler wiederfindet. Du hast Lust mit ein paar Freunden zu zocken? Leg los! Wir geben Dir alle Möglichkeiten, was du daraus machst steht dir frei. Du willst keine Primärwaffe? Bitte. Sechs Das geht bis in die Story. Nicht wir geben vor wie die Geschichte abläuft, das entscheidest du als Spieler.

tz: Aber ist das nicht manchmal zu viel. Nerven die gefühlt 40000 Möglichkeiten nicht?

Puryear: Das hängt davon ab, wie sehr man sich in das Spiel vertiefen möchte. Kurze Runde Team Deathmatch? Kein Problem. Wir stellen nur die Werkzeuge zu Verfügung sich umfassend mit dem Titel beschäftigen zu können.

tz: ZOMBIES! Jeder kennt sie, jeder mag sie, welche Rolle spielen Zombies im neuen Call of Duty?

Puryear: Zuerst einmal ist es die größte je dagewesene Zombie-Welt. Also kann man extrem viel entdecken, das ein oder andere Easteregg haben wir auch eingebaut. Die unterschiedlichen Charaktere ergänzen die dritte Säule von Call of Duty. (der Zombiemodus ist neben Single- und Multiplayer das dreitte Spiel im Spiel)

tz: Wie kamt ihr auf die Idee Zombies einzubauen?

Puryear: In World at War kamen ja zum ersten Mal Zombies vor, damals nur als kleiner Teil, ein Easteregg, aber jeder der das Spiel gespielt hat war davon begeistert. Also gab es DLC´s, Zombies auf dem Mond und so weiter. Toll ist einfach, dass etwas das als kleiner Zusatzwitz angefangen hat, so gut angenommen wurde, dass man nun einen eigenständigen Part im aktuellen Call of Duty hat und wir als Entwickler einfach unserer Kreativität freien Lauf lassen können.

Tz: Kommen sie eigentlich noch selbst zum zocken?

Puryear: Klar! Ich spiele vor allem gerne Multiplayer. Ganz unbescheiden kann ich glaube ich sagen: Ich bin richtig gut!

Rubriklistenbild: © Activision

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