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Jetzt fliegen die Schuhe: Die Protestgeste kommt in Mode.

Neue Schuh-Attacke - doch China schweigt den Vorfall tot

Die Bilder des Schuhewerfers von Bagdad sind noch präsent, da gibt es in China einen neuen Vorfall. Doch die Volksrepublik schweigt.

Nun ist auch ein chinesischer Politiker Ziel einer Schuh-Attacke geworden. In der britischen Universitätsstadt Camebridge wurde Ministerpräsident Wen Jiabao während einer Rede mit einem Schuh beworfen.

Die Staatsmedien verschweigen den Vorfall jedoch. Die taz vermutet eine Zensur. Der Schuhwerfer wollte offensichtlich gegen Chinas Tibet-Politik protestieren.

Durch die Zensur ihrer Presse ist die Volksrepublik zu einem zweifelhaften Ruhm gekommen. Die Tagesschau forscht in einem Artikel nach, wie die Zensoren arbeiten. In einem Fall offenbarte die chinesische Regierung ihre Unfähigkeit zur Kritik: Ein Artikel über Zensur wurde kurzerhand - sie raten es - zensiert, berichtet das Nachrichtenportal Gulli und beruft sich auf die Organisation Reporter ohne Grenzen.

Unterdessen ist das Schuhe-auf-Politiker-werfen anscheinend zur Mode gekommen. Nach der Attacke auf George W. Bush im Dezember kam das französische Staatsoberhaupt Nicolas Sarkozy im Januar zu der zweifelhaften Ehre. Auf Ebay wurde ein Gemälde versteigert, dass Bush und den fliegenden Schuh zeigt und im Irak wurde ein Denkmal gesetzt - ein riesiger Schuh, der allerdings wieder entfernt werden musste, schreibt CNN. Unterdessen kann sich der Schuhhersteller, dessen Modell auf den amerikanischen Ex-Präsidenten geworfen wurde, vor Aufträgen kaum retten, berichtet das ZDF.

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