Cholera greift in Somalia um sich

- Ein Cholera-Ausbruch bedroht die Menschen in Somalias Hauptstadt Mogadischu und deren Umgebung. Wie das Gesundheitsministerium der Übergangsregierung am Donnerstag berichtete, sind seit Anfang der Woche 264 Infizierte in die drei großen Krankenhäuser der Stadt eingewiesen worden.

Mogadishu - Drei Cholera-Opfer seien seitdem gestorben. Bei der Eröffnung eines Cholera-Quarantäne-Zentrums im Süden der Hauptstadt sagte Gesundheitsminister Osman Mohamud Dufle, die Seuche gefährde besonders Kinder unter fünf Jahren. Seit 1994 tritt die durch verunreinigtes Wasser und schlechte Hygiene verbreitete Krankheit in vielen Regionen des Landes am Horn von Afrika in regelmäßigem Abstand auf. Seit Januar seien 1425 Menschen in den Kliniken von Mogadischu wegen Cholera behandelt worden.

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